1. Saarland
  2. Merzig-Wadern
  3. Merzig

Kitas in Merzig weiter eingeschränkt geöffnet

Verlängerung bis zum 19. Februar : Kitas in Merzig weiter eingeschränkt offen

Seit dem 9. November haben die Kindertagesstätten in der Kreisstadt acht Stunden täglich geöffnet. Dies bleibt laut einer neuen Mitteilung noch mindestens bis zum 19. Februar so.

Die städtischen Kindertageseinrichtungen in Merzig behalten eingeschränkte Öffnungszeiten weiterhin bei. Wie die Kreisstadt mitteilt, bleibt es somit bis zum 19. Februar bei dem reduzierten Angebot von acht Stunden täglich. Der Zeitrahmen der Betreuung werde in den einzelnen Einrichtungen dabei individuell festgelegt.

Die Reduzierung des Angebotes bleibe bestehen, da auch zum jetzigen Zeitpunkt keine Entspannung der Betreuungssituation in den Kitas und Krippen festzustellen sei, betont die Stadt. Der weiterhin hohe zusätzliche organisatorische und personelle Aufwand im Alltag des Kita-Betriebs sowie die anhaltend hohen Personalausfälle durch Erkrankungen und Quarantäne-Maßnahmen aufgrund eigener Erkrankungen oder Krankheitsfälle der unmittelbaren Kontaktpersonen hätten sich nicht wesentlich verändert. Hinzu komme jetzt, dass auch viele Erzieherinnen mit Kindern die für alle Eltern bestehende Möglichkeit zusätzlicher Kinderkrankentage nutzen.

„Unser Ziel ist und bleibt es, trotz dieser schwierigen Ausgangslage die Eltern schnellstmöglich zu entlasten“, sagt Merzigs Bürgermeister Marcus Hoffeld und hofft, dass das komplette Angebot der Öffnungszeiten bald wieder in Anspruch genommen werden kann. Die Reduzierung besteht mittlerweile seit dem 9. November.

Die Kreisstadt weist darauf hin, dass die saarländische Landesregierung für Januar die Übernahme von zwei Dritteln der Elternbeiträge in den Kitas unabhängig davon zugesagt habe, ob Eltern das weiter bestehende Betreuungsangebot nutzen oder nicht. Die Erstattung der sich hieraus ergebenden Beträge erfolge nach Abrechnung mit dem Land. Auch für den zunächst bis zum 14. Februar andauernden weiteren Lockdown werde es nach aktuellen Pressemitteilungen eine Erstattung des Landes geben, wobei Details hierzu noch nicht bekannt seien.

In den Fastnachtsferien werde die Stadtverwaltung nach eigenen Angaben mit den Leitungen der Betreuungseinrichtungen die Gesamtsituation im Hinblick auf das Infektionsgeschehen, wie auch die Personalsituation in den Kitas neu beurteilen, um die dann möglichen Angebote einschätzen zu können. Über das Ergebnis sollen die Erziehungsberechtigten bis spätestens zum 19. Februar informiert werden.