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Kindern einen guten Start ermöglichen

Kindern einen guten Start ermöglichen

Hilbringen. "Unsere Arbeit hängt im hohen Maße von der Leistung unserer ehrenamtlich Tätigen und der vielen freiwilligen Helfer ab", sagt Thomas Rau, Leiter des SOS-Kinderdorfes Saar, und denkt dabei nicht nur an die tägliche Arbeit, sondern auch an das bevorstehende 50-jährige Jubiläum

Hilbringen. "Unsere Arbeit hängt im hohen Maße von der Leistung unserer ehrenamtlich Tätigen und der vielen freiwilligen Helfer ab", sagt Thomas Rau, Leiter des SOS-Kinderdorfes Saar, und denkt dabei nicht nur an die tägliche Arbeit, sondern auch an das bevorstehende 50-jährige Jubiläum. Das einjährige Zeitfenster für die Feierlichkeiten ergibt sich aus dem Datum der Grundsteinlegung im September 1959 und der Bau-Fertigstellung im September 1960. Vor genau einem halben Jahrhundert hatte der Österreicher Hermann Gmeiner, Vater der SOS-Kinderdörfer, den Grundstein für das Kinderdorf auf dem Hilbringer Seitert gelegt. Bereits ein Jahr später zogen hier verwaiste Kinder in der Obhut von Kinderdorfmüttern in die ersten drei fertigen Häuser ein. In Hilbringen sind seitdem mehr als 650 Kinder, denen das Schicksal keinen guten Start bescherte, groß geworden. Im Rahmen der Jubiläumsfeiern wird es am heutigen Mittwoch von zehn bis 16 Uhr in der Stadthalle Merzig eine erste Veranstaltung geben. Zum Thema "Zusammen Halt geben" werden Probleme psychisch belasteter Kinder und Jugendlicher erörtert. Eine Podiumsdiskussion zum Thema beginnt um 13.30 Uhr. Mit der Thematik beschäftigt sich noch in diesem Frühjahr die Präsentation der neuen SOS-Kinderdorf-Saar-Ausstellung in der Filiale der Deutschen Bank, Merzig, geplant. "Bei allen Aktivitäten dieses Jahres freuen wir uns sehr auf die Zusammenarbeit mit kompetenten Partner", sagt Joachim Selzer, Koordinator für Öffentlichkeitsarbeit. owa