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Jungchemiker erhalten Fördergeld

Merzig. Um weitere Ausstattung für einen lebendigeren Chemieunterricht anzuschaffen, hat das Gymnasium am Stefansberg 2500 Euro erhalten. Das Geld stammt aus dem Fonds der chemischen Industrie. red

Der Fonds der chemischen Industrie (VCI) fördert Schulen in ihren Bemühungen, den Unterricht im Fach Chemie anschaulich und lebendig zu gestalten. Das Merziger Gymnasium am Stefansberg wurde nunmehr von dem Fonds mit einer Förderung in Höhe von 2500 Euro bedacht.

Mit diesem Geld kann die Fachschaft Chemie nach Mitteilung der Schule Materialien und Geräte anschaffen, die sie braucht, um einen anschaulichen, spannenden und experimentellen Unterricht zu gestalten. Der Fonds übernimmt im Rahmen der gewährten Förderung Kosten für Geräte zum experimentellen Arbeiten, für Chemikalien, für Fachliteratur, Software und Molekülbaumodelle. Die Gelder ermöglichen es, Schülerpraktika durchzuführen, die den Schülern ein besseres Verständnis und eine höhere Anschaulichkeit der Lerninhalte garantieren.

Mit dieser Förderung werden zusätzlich die außerschulischen Aktivitäten des Fachbereichs Chemie honoriert und auch für die Zukunft gestärkt.

So haben etwa die Schüler Marc Jirmann, Jasmin Ross und Florian Spath aus der Klassenstufe neun in diesem Jahr mit Erfolg auf regionaler und nationaler Ebene an Wettbewerben wie "Jugend forscht", "ChemEx" und "Exciting Physics" teilgenommen.

Interesse für Chemie ist da



Ebenso erfolgreich waren die Abiturienten Katrin Arendt und Vincent Klein bei ihrer Teilnahme an der "Internationalen Chemieolympiade". Diese Erfolge, die auf einer freiwilligen Teilnahme der Schüler an diesen Wettbewerben beruhen, zeigen dass ein hohes Interesse an dieser Naturwissenschaft besteht.

Die Begeisterung einiger Schüler reicht sogar so weit, dass sie sich in den Faschingsferien freiwillig dazu bereit erklärten, gemeinsam mit Chemielehrerin Sabrina Wurster den Chemiesaal neu zu gestalten. Es bleibt zu hoffen, dass diese Jungchemiker ihre Liebe zur Chemie weiter ausbauen und auch in Zukunft den Bausteinen unseres Universums auf der Spur bleiben. Das Geld aus dem Fonds der chemischen Industrie ist am Stefansberg jedenfalls gut angelegt.