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In Reimsbach ist der Spaß zurück

Reimsbachs Abwehrstratege Dominik Schaufler (links in einer Saarlandliga-Partie gegen Mettlach) sieht sein Team stark genug, um in der Verbandsliga ganz vorne mitzuspielen. Foto: Barth
Reimsbachs Abwehrstratege Dominik Schaufler (links in einer Saarlandliga-Partie gegen Mettlach) sieht sein Team stark genug, um in der Verbandsliga ganz vorne mitzuspielen. Foto: Barth FOTO: Barth
Merzig-Wadern. Kreis-Duell in der Fußball-Verbandsliga Südwest: Der 1. FC Reimsbach empfängt an diesem Samstag Perl-Besch. Die Gäste sind als Dritter das beste Kreis-Team. Doch auch Reimsbach sieht sich wieder im Aufwind. Erich Brücker

Drei Spiele, sieben Punkte, Tabellenplatz drei. In der Fußball-Verbandsliga Südwest hat die SG Perl-Besch vom Quartett der Kreismannschaften den besten Start hingelegt. Den gilt es nun am Samstag (16.30 Uhr) im Duell bei Saarlandliga-Absteiger 1. FC Reimsbach zu bestätigen. "Eine leichte Aufgabe wird das sicherlich nicht", sagt SG-Spielertrainer Heiko Niederweis. Ihm ist aber auch nicht bange vor dem Kräftemessen mit dem Kreisrivalen, denn vor allem im Spiel am vergangenen Sonntag gegen den zweiten Saarlandliga-Absteiger, den 1. FC Riegelsberg, hatte seine Elf eine ordentliche Abwehrarbeit hingelegt. Das 4:0 mache Mut, auch beim Kreisrivalen etwas Zählbares zu erreichen, sagt Niederweis. Zumal seine Elf auch mit einem 2:1-Sieg beim FC Brotdorf auswärts erfolgreich war.



Schaufler sieht viel Potenzial

Aber auch Dominik Schaufler, Abwehrstratege bei Gastgeber Reimsbach, rechnet sich etwas aus. Seine Mannschaft hat nach dem torlosen Remis in Karlsbrunn, dem 3:1-Heimsieg nach Rückstand gegen Großrosseln und der 0:2-Niederlage in Schwalbach eine ausgeglichene Bilanz vorzuweisen, mit der sich Schaufler zum Auftakt zufriedengibt. "Unsere Elf muss sich erst finden, schließlich sind fünf gute Spieler im Sommer gegangen. Das gilt es zu kompensieren", betont der Abwehrmann. Er sieht die Elf vom Spielerkader her aber stark genug, um ganz oben mitzuspielen. Mitfavoriten sind für ihn Mitabsteiger FSV Hemmersdorf, die SG Saarlouis/Beaumarais, die FSG Bous und der FV Schwalbach.

Nach zehn Spieltagen etwa wisse man, wo die Reise der einzelnen Mannschaften hingehe. "Am liebsten wäre mir natürlich, wenn wir direkt wieder aufsteigen würden", nennt er seine persönliche Zielsetzung. Optimistisch stimme ihn neben dem Potenzial der Mannschaft auch die derzeitige positive Laune und der Zusammenhalt im Team bei den Spielen und im Training.

"Die Trainingsbeteiligung ist viel besser, der Umgang untereinander auch. Es macht einfach mehr Spaß als im Vorjahr, wo doch eine enorme Niederlagenserie die Nerven der Mitspieler strapaziert hatte", sagt Schaufler. Von daher bedauert er auch keineswegs, dem Verein treu geblieben zu sein.

Zwei Siege, eine Niederlage - das konnte der SV Wahlen-Niederlosheim bislang verbuchen. An diesem Sonntag ist der SV Karlsbrunn zu Gast im Stadion am Kappwald. "Mit einem Sieg könnten wir unseren Mittelfeldplatz behaupten, den wir bis zum Winter unbedingt festigen wollen", sagt Spielertrainer Nico Portz. Von daher sieht er die weiteren drei, vier Spiele seiner Elf richtungsweisend an.

Ein Erfolgserlebnis hat die Elf des FC Brotdorf , die mit nur einem Punkt aus drei Spielen in die Saison gestartet ist, mit dem 4:2-Pokalsieg nach Verlängerung bei der SG Britten-Hausbach Mitte der Woche feiern dürfen. Das sollte Mut machen, im Heimspiel gegen den SV Auersmacher II, der in dieser Saison noch komplett ohne Punktgewinn ist, bestehen zu können.