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In Hilbringen regierten Jammerlappen und Chaos-HühnerJammerlappen und Chaos-Hühner regieren

In Hilbringen regierten Jammerlappen und Chaos-HühnerJammerlappen und Chaos-Hühner regieren

Hilbringen. Entweder sind am Samstagabend in Hilbringen die Uhren vorgegangen, oder die Narren haben es zu Hause nicht mehr ausgehalten. Bereits eine Stunde vor der Sitzung der Särkover Narrengilde war die Narrhalla samt vorgebautem großen Raucherzelt fast voll besetzt

Hilbringen. Entweder sind am Samstagabend in Hilbringen die Uhren vorgegangen, oder die Narren haben es zu Hause nicht mehr ausgehalten. Bereits eine Stunde vor der Sitzung der Särkover Narrengilde war die Narrhalla samt vorgebautem großen Raucherzelt fast voll besetzt.Der Einzug von Elferrat, Funkengarde und Prinzenpaar, begleitet vom Fanfarenzug "Die Särkower" mit Dirigent Klaus Wallrich, wurde sehnsüchtig erwartet. Mehr Eile hätte nichts genutzt, denn bei einem Mammutprogramm mit 23 Auftritten wäre es so oder so spät geworden. Prinz Karl I. und Prinzessin Marion I. (Ehepaar Ripplinger) machten vor der langen Nacht deutlich, wer in Hilbringen bis Aschermittwoch das Sagen hat.SchlankheitskurWirkungsvolle Eisbrecherin in der Bütt war Adelheid Pauly mit ihrer "Schlankheitskur". Mit "Gemütlichkeit" und dem "Dschungelbuch" probierten es die 13 "Sternchen" von der Mini-Kindergarde. Die Kleinsten begeisterten. Das tat auch der dienstälteste Büttenredner in Hilbringen, Joachim Mischler als "Flötenspieler". Sein Vortrag über gepflegte "Hausmusik" war nicht ganz jugendfrei. "Wohl dem, der damit glänzen kann", galt dem privaten Flötenspiel, wenn er den Papageno gibt. Für den beifallumtobten Vortrag vergab die Prinzessin etwas verschämt den ersten Orden des Abends. Auch Prinz Karl I. wurde gleich einen Orden los. Das zehnjährige Tanzmariechen Lara Brausch, nach den Worten von Sitzungspräsident Daniel Barth "jüngste Einzelkämpferin in Hilbringen", bot ein Feuerwerk an Tanzakrobatik. Die Zugabe musste sein. "Zwei Damen warten auf den Zug." So hieß die Paradenummer von Hans-Jürgen "Schmiddi" Schmidt und Frank Lamest. Die Pantomime mit Schminken und Maniküre brachte den Saal zum Toben, vollends aber, als das Maggi-Fläschchen als Parfümflakon diente. Nach elf Minuten sprachen die "Damen" das erste und einzige Wort ins Publikum: "Prost!"Nach so viel guter Stimmung wirkte ein Schunkelwalzer dagegen richtig entspannend, bevor es Schlag auf Schlag weiter ging. Michael Hensgen kam als "Hausmeister". Frank Lamest durfte bei seinem zweiten Auftritt auch reden, zwölf Minuten lang als Papa Charly mit Tochter Jana. Horst Bohrofen gab einen "Jammerlappen", bevor er mit seinen "Lustigen Sängern" wiederkam.Auch tänzerisch hatten die Särkover eine Menge zu bieten. Die Funkengarde wurde mit "Scooter" und "Pippi Langstrumpf" von der Maxi-Garde abgelöst. Tanzmariechen Sabine Witzmann bewies, dass sie allein eine Bühne füllen kann. Das gelang auch den 16 Mitgliedern der Jugendgarde mit "Tarzan und Jane". Die Funkengarde kam ebenfalls wieder, diesmal als die "Flintstones". Die Chaos-Hühner wagten sich mit ihrem selbst eingeübten Tanz an "Feuer und Eis", bevor es ins Finale ging mit den 14 Herren des Männerballetts mit Tanz, Disco und Techno von 1970 bis 2000. www.saarbruecker-zeitung.de /fastnacht

Auf einen BlickWeitere Mitwirkende:Elferrat, Präsident Jürgen Schoppe, Sitzungspräsident Daniel Barth; Fanfaren-Corps mit Dirigent Klaus Wallrich; Betreuerinnen: Angela Kühn, Mona Schleef, Heike Bauer; Trainerinnen: Claudia Herzig, Nicole Treib, Isabell Treib, Simone Hensgen, Patricia Wunsch, Ulrike Görtz und Sandra Horf. fs