Illtal bleibt für Merzig-Hilbringen einfach eine Nummer zu groß

Illtal bleibt für Merzig-Hilbringen einfach eine Nummer zu groß

Der Handball-Oberligist HSV Merzig-Hilbringen hat am vergangenen Samstag bei den HF Illtal eine 21:35 (10:19)-Niederlage kassiert. Bereits im Hinspiel (22:28) sowie im Halbfinale des Saarlandpokals (20:25) hatten die Merzig-Hilbringer gegen die Illtaler das Nachsehen.

Marcus Simowski blieb nach der dritten Niederlage nur die bittere Erkenntnis: "Der Vize-Meister war wieder eine Nummer zu groß."

Mit der offenen Anfangsphase konnte der HSV-Trainer am Samstag zufrieden sein. Zwei Lattentreffer und ein Stürmer-Foul brachten die Mannschaft von Simowski dann aber aus dem Tritt. Der Tabellenzweite Illtal nutzte diese Situationen aus und erzielte jeweils Tore. Die Gastgeber bauten ihre 6:3-Führung bis zur Pause auf 19:10 aus. Ohne die Verletzten Peter Laux, Mathias Bochem und Lars Pfiffer musste Merzig-Hilbringen die Illtaler davon ziehen lassen. Es fehlten auch die Treffer von Linksaußen Sebastian Klein, der in Dänemark für die Gehörlosen-Nationalmannschaft im Einsatz ist. "Wir liefen nur hinterher und haben unser Potenzial nicht ausgereizt", haderte Simowski.

Am kommenden Samstag um 19.30 Uhr steht für den Tabellenzehnten HSV Merzig-Hilbringen in der Thielspark-Halle das letzte Saisonspiel auf dem Programm. "Im Heimspiel gegen den Tabellendritten VTZ Saarpfalz müssen alle Kräfte mobilisiert werden", fordert Simowski, damit ein versöhnlicher Saisonabschluss gelingt.