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| 20:36 Uhr

Kirchenkonzert
„Ich will weiter Musik machen“

Er hat die Hitparaden gestürmt. Nun gibt Schlagersänger Michael Morgan ein Benefizkonzert in Bietzen.

Steht Ihr Repertoire für das Benefizkonzert in Bietzen?

MICHAEL MORGAN: Ich präsentiere 14 Songs. Darunter sind meine erfolgreichsten Balladen sowie Ave Maria und Amazing Grace.

Welches unter den Liedern ist Ihr Favorit?

MORGAN: Es ist eine besondere Auswahl an Titeln, und daher sind sie für mich alle Favoriten.

Was ist das für ein Gefühl, in der Heimat auf der Bühne zu stehen?

MORGAN: Es ist ein besonderes Gefühl, gerade weil es in meiner Heimat ist und ich viele Leute kenne.

Wie hat Ihre Karriere begonnen?

MORGAN: 1986 habe ich meine erste Single „Nimm mein Herz“ aufgenommen, mit dem ich einen Achtungserfolg gelandet habe. Meinen ersten größeren Erfolg verzeichnete ich 1991, als ich den Schlager „Zuerst kam die Sonne“ neu veröffentlichte. 1993 schaffte ich den Durchbruch mit dem Titel Komm steh wieder auf. Der landete auf Platz eins der ZDF-Hitparade.

In Ihrer Vita ist zu lesen, dass sie als Messdiener Kirchenkonzerte gegeben haben. Geht es mit dem Konzert in Bietzen „back to the roots“?

MORGAN: Ich war zweieinhalb Jahre Messdiener in der Kirche St. Peter in Merzig. Allerdings ein Kirchenkonzert habe ich noch nie gegeben. Das in Bietzen ist mein erstes.

Welches Erlebnis hat Sie bewogen, sich ganz der Musik zu widmen?

MORGAN: Schon als Kind hatte ich sehr viel Freude an der Musik, daher fiel es mir relativ leicht, nach meiner Lehre als Bäcker hauptberuflich Sänger zu werden. Beides ist meine Leidenschaft.

Dann backen Sie heute noch? Was sind Ihre Lieblings-Rezepte?

MORGAN: In der Tat backe ich heute immer noch sehr gerne Käsekuchen, Dinkelbrot und Nussecken.

Wann hatten Sie das Gefühl, es gepackt zu haben?

MORGAN: Am 16. Dezember 1993. Mit dem Titel „Komm steh wieder auf“. Mit dem Song schaffte ich es auf Platz 1 der ZDF-Hitparade. Es war das schönste Gefühl und eine große Bestätigung, es geschafft zu haben.

Haben Sie es jemals bereut, den Bäcker-Beruf für ein doch stressiges Leben als Schlagersänger aufzugeben?

MORGAN: Ich habe beides gerne gemacht und habe es nie bereut, den Weg als Schlagersänger einzuschlagen.

Warum haben Sie den Künstlernamen Michael Morgan gewählt?

MORGAN: Wir wollten einen Namen mit M M. Michael Morgan bot sich sehr gut an, da der Name für eine internationale Karriere auch passen würde. Wir haben uns für den Schlager entschieden.

Haben Sie einen Lieblingssänger und ein Idol?

MORGAN: Für mich war Udo Jürgens immer ein herausragender Künstler und ein Vorbild. Ich habe schon als Kind von ihm viele Titel gesungen.

Was bezeichnen Sie als Ihren größten Erfolg?

MORGAN: Die größten kommerzielle Erfolge waren Songs wie: „Zuerst kam die Sonne“, „Mal angenommen“, „Es schießt ein Blitz in meinen Kopf“, „Komm geh mit mir nach Kanada“. Der größte Verkaufserfolg war 1995 mit Komm zurück zu mir. Der Song Komm zurück zu mir landete in der ZDF-Hitparade zweimal auf Nummer eins und einmal auf Platz zwei.

Erinnern Sie sich noch an das Gefühl, als Sie Ihren ersten Plattenvertrag abgeschlossen haben?

MORGAN: Ich hatte immer das Ziel vor Augen, einen Schallplatten-Vertrag zu bekommen. Am 5. März 1986, fünf Tage vor meinem 18. Geburtstag, unterschrieb ich diesen bei Bellaphon Records in Frankfurt. Ein Traum wurde wahr für mich.

Welches Lied ist Ihr Lieblings-Coversong?

MORGAN: Das ist Komm zurück zu mir, im Original von Back for good von Take That.

Welche Zukunftspläne hegt Michael Morgan?

MORGAN: Wir haben ein neues Album geplant und wollen in der weiteren Zukunft viele Live-Konzerte geben. In jedem Fall will ich weiter Musik machen.

Die Fragen stellte Margit Stark