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HSV Merzig-Hilbringen: Bloß nicht wieder gegen Bingen bangen

HSV Merzig-Hilbringen: Bloß nicht wieder gegen Bingen bangen

War es die Angst vor einem technisch starken Team, die unangenehme Spielweise des Gegners oder einfach nur Zufall, dass die Oberliga-Handballer des HSV Merzig-Hilbringen (Rang sechs) in den Heimspielen gegen die HSG Rhein-Nahe Bingen (Rang elf) zuletzt immer früh die Nerven verloren?

In den jüngsten Duellen rannten die Wölfe vor eigenen Fans stets hohen Rückständen hinterher. An diesem Samstag (19.30 Uhr, Thielsparkhalle) kommt es nun zum neuerlichen Kräftemessen. Ärgerliche Blackouts soll es dann nicht mehr geben, verspricht Marcus Simowski. "Wir lagen in den vergangenen Jahren immer hinten und haben uns mit Hilfe der Zuschauer zurückgekämpft", sagt der HSV-Trainer. Zwei Beispiele: Im März 2014 holte sein Team einen 12:19-Rückstand auf. Drei Sekunden vor Schluss traf Laszlo Kincses zum 27:27-Remis ins Netz. Vor genau einem Jahr lag der HSV mit 18:24 zurück. Am Ende stand ein 33:31-Sieg. "Diesmal wollen wir weniger zittern", sagt Simowski.