HFI verlieren auch in Merzig

Nach der 24:27-Heimniederlage gegen die VTV Mundenheim am vergangenen Sonntag scheint bei den Handballfreunden Illtal die Luft raus zu sein. Nach dem Aus im Titelrennen verloren die HFI jetzt auch an Christi Himmelfahrt das Derby beim HSV Merzig-Hilbringen mit 25:29 (10:15). Die Mundenheimer, die am Vatertag die SF Budenheim mit 32:24 besiegten, stehen damit mit fünf Punkten Vorsprung als Meister und Aufsteiger in die 3. Liga fest. Im letzten Saisonspiel empfangen die Zebras bereits an diesem Samstag um 18 Uhr den Vorletzten HSG Kastellaun/Simmern in der Eppelborner Hellberghalle.

"Wölfe "-Trainer Marcus Simowski meinte: "Ich gratuliere meinem Team und der tollen Abwehr, die in den letzten Spielen Grundstein des Erfolgs war. Meine Spieler wollten diesen Sieg unbedingt." Der HSV litt in dieser Saison unter vielen Verletzten, eine zeitweilige Negativserie ließ das Team nach unten rutschen, ehe jetzt der Klassenverbleib perfekt ist. In der Thielsparkhalle endete auch eine Serie. Sechs Mal in Folge wurden die Wölfe zuvor von den Zebras überrannt.

Diesmal führte der HSV über 4:1 und 11:5 zur Pause mit 15:10. HSV-Rückraumspieler David Pfiffer warf acht Tore. Teamkollege Sebastian Klein warf sich für den Einsatz in der Gehörlosen-Nationalmannschaft bei der EM in einer Woche warm, der schnelle Linksaußen traf sieben Mal. Schon eine Viertelstunde betrug der Rückstand des Tabellenzweiten Illtal beim Stand von 15:24 uneinholbare neun Tore.