Heißer Rock in Hilbringen

Hilbringen. Auch wenn das Wetter an diesem Abend nicht so recht mitspielen wollte, so hatten die Mitarbeiter des SOS Kinderdorfes Saar, die Bands und vor allem die Kinder des Kinderdorfes eine Menge Spaß. Es wurde gerockt und getanzt und das alles für einen guten Zweck

Heißer Rock in Hilbringen

Hilbringen. Auch wenn das Wetter an diesem Abend nicht so recht mitspielen wollte, so hatten die Mitarbeiter des SOS Kinderdorfes Saar, die Bands und vor allem die Kinder des Kinderdorfes eine Menge Spaß. Es wurde gerockt und getanzt und das alles für einen guten Zweck. Bereits nach der mehr als gelungenen Erstauflage im Jahre 2006 stand für die Band Saddest Messiah aus Merzig und Joachim Selzer, Bereichsleiter SOS Kinderdorf Saar, fest, dass sie diesen erfolgreichen Abend wiederholen wollten. "Ein paar der Mitglieder von Saddest Messiah sind 2006 auf uns zugekommen und wollten bei uns ein Benefizkonzert auf die Beine stellen", erinnert sich Joachim Selzer. "Es war eine spontane Idee von uns, den Kindern vom SOS Kinderdorf zu helfen", sagt Dominik Gimler von Saddest Messiah. Und die Kids waren begeistert. Da 2006 erfolgreicher war, als gedacht, überlegten sich die Organisatoren, das Konzert in einem zweijährigen Rhythmus wiederholen zu lassen. Die Merziger Formation lud erneut befreundete Bands zu diesem Benefizkonzert ein, die alle gerne kosten los auftraten. Diesmal mit dabei waren die Hildesheimer Overdraft. Der Erlös aus Eintritt, Essens- und Getränkeverkauf soll für die Jugendarbeit und Ferienfreizeit innerhalb des Kinderdorfes verwendet werden. Den musikalischen Anfang machte das Akustiktrio Jestan aus Illingen. Die drei jungen Musiker erspielten sich mit Charme und Witz die Herzen der Kinder und verstanden es, Rockklassiker und moderne Songs zu vereinen. Im Anschluss betrat der eigentliche Star des Abends die Bühne: Mary vom SOS Kinderdorf Hilbringen überraschte die Zuschauer mit modernen Tanzmoves im Hip-Hop-Style. Angefeuert von ihren kleinen Fans bewegte sich die junge Tänzerin gekonnt zu Rihannas "Umbrella" und Low Ridas "Low". "Mary ist die Größte" riefen die Kids im Chor vor der Bühne und wollten ihren Star nicht mehr von der Bühne lassen. Keine leichten Töne gab es nach kurzer Pause von der vierköpfigen Alternativ-Punk-Formation No Justice, den Grunge-Rockern um The Serpit, den Merzigern Saddest Messiah und dem Headliner Overdraft. Das Konzert war auch eine gute Gelegenheit, das Kinderdorf etwas präsenter zu machen. "Ein neues Publikum lernt das Dorf so von einer ganz anderen Seite kennen", so der Bereichsleiter. Auch für die Kinder ist ein solches Konzert etwas ganz besonderes. "Hier können sie sich zu Metal, Grunge, Punk und Akustik-Rock austoben." Stattgefunden hat das Konzert auf dem Parkplatz hinter dem Gemeinschaftshaus des SOS Kinderdorfes. Der Platz bot eine ideale Infrastruktur für das kleines Musikfestival.