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Handball: Wölfe sind noch lange nicht satt

Handball: Wölfe sind noch lange nicht satt

"Wenn es Brei regnet, muss man Löffel haben. Und satt sind wir noch nicht", kommentiert Trainer Marcus Simowski den "Lauf" des HSV Merzig-Hilbringen in der Handball-Oberliga und schmunzelt. Vor dem Duell bei der TSG Friesenheim II am Samstag um 20 Uhr im Sportzentrum Friesenheim liegt sein Team in der Liga in einer punktgleichen Vierer-Gruppe und belegt hinter Mundenheim Tabellenrang zwei.

Aus zwölf Spielen holte das Team 18 Punkte - damit konnte nach dem personellen Umbruch vor der Saison niemand rechnen. Grundstein des Erfolgs sei die makellose Heimbilanz. "Zu Hause steht die Null", betont Simowski stolz. In fremden Hallen läuft es aber auch nicht schlecht. In sechs Spielen sammelten die Wölfe sechs Punkte. Mit einem Sieg bei der auf Rang sieben stehenden Friesenheimer Bundesliga-Reserve könnten sie ihre ausgeglichene Auswärtsbilanz sogar ins Positive drehen.

Positiv ist derzeit auch das Abschneiden im Handball-Saarlandpokal. Nach der Auslosung steht fest, dass der HSV am 11. Januar in Niederwürzbach im zweiten Halbfinal-Turnier antreten wird. Gegner in der Würzbachhalle sind der gastgebende Verbandsligist TV Niederwürzbach , der Saarlandligist HSG Völklingen und der Drittligist SV Zweibrücken. Die Chancen auf ein Ticket für das Endturnier der Bank1Saar-Handball-Trophy stehen also nicht schlecht.