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Handball: Wölfe kassieren in Saulheim Prügel

Merzig. Die Handballer des HSV Merzig-Hilbringen haben am zwölften Spieltag der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar eine üble Klatsche kassiert: Mit 18:31 wurde das stark ersatzgeschwächte Wölfe-Rudel am Samstag bei der SG Saulheim regelrecht vom Feld geprügelt - und das war echt zum Heulen. Doch was soll man machen, wenn in einem Auswärtsspiel in der vierthöchsten deutschen Handball-Liga die Hälfte der Mannschaft verletzt oder aus beruflichen Gründen fehlt? Kämpfen, Schaden begrenzen - doch genau das gelang dem dezimierten Gäste-Kader nicht. Nach einer Viertelstunde Spielzeit lag Merzig beim Tabellenelften bereits mit 2:10 zurück. "Das ging voll in die Hose", stellte Marcus Simowski enttäuscht fest. Zu diesem Zeitpunkt hatte Saulheim doppelt so viele Strafwürfe verwandelt, wie der Tabellenvorletzte Tore erzielt hatte. "Mit 2:9 sprach später auch das Siebenmeter-Verhältnis klar gegen uns", sagte der HSV-Trainer. Roland Schmidt

Zur Pause lag Merzig mit 11:18 zurück. "Danach liefen meine Jungs den Gastgebern in einer mäßigen Oberliga-Partie nur noch hinterher", resümierte Simowski. In der Tabelle hat sich nach der neunten Niederlage nicht viel geändert: Nach zwölf von 30 Spielen rangiert der HSV weiter auf Rang 15, doch der würde nicht reichen. Kommt es zum vermehrten Abstieg aus der 3. Liga, muss am Ende der Saison mindestens Rang 13 stehen, um den Klassenverbleib zu sichern.



Der Abstand zum TV Bitburg, der derzeit den ersten Nichtabstiegsplatz belegt, beträgt allerdings nur zwei Punkte. Und die könnten die Wölfe schon am kommenden Samstag um 19.30 Uhr in der Thielspark-Halle Merzig erbeuten, wenn es dort vor eigenen Fans gegen den Tabellen-zwölften HSG Kastellaun-Simmern geht.

Die Tore für den HSV Merzig-Hilbringen : Marius Merziger 4, Rouven Louis 3, Laszlo Kincses 3, David Pfiffer 2, Norbert Petö 2, Michael Arnold 2, Sebastian Klein 1, Marcel Rudolph 1.

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