Handball: Merzig-Hilbringen holt Remis in Albersweiler

Albersweiler/Merzig. "Ein Duell auf Augenhöhe. Trotzdem wäre mehr drin gewesen", kommentierte Ina Grgic (Foto: Klos) das 25:25-Remis des HSV Merzig-Hilbringen bei der SG Albersweiler-Hauenstein-Ranschbach. Nach sechzig turbulenten Spielminuten wusste die HSV-Spielmacherin zunächst nicht, ob sie sich über das Remis am 16

Albersweiler/Merzig. "Ein Duell auf Augenhöhe. Trotzdem wäre mehr drin gewesen", kommentierte Ina Grgic (Foto: Klos) das 25:25-Remis des HSV Merzig-Hilbringen bei der SG Albersweiler-Hauenstein-Ranschbach. Nach sechzig turbulenten Spielminuten wusste die HSV-Spielmacherin zunächst nicht, ob sie sich über das Remis am 16. Spieltag der Handball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar freuen oder ärgern sollte. Die ersten Spielminuten in der Wasgauhalle gehörten ihrem Team. Der Tabellendritte führte beim Vierten schnell mit 3:0. Nach zehn Minuten lag das Team von Trainer Andreas Kiedron mit 6:3 in Front. Doch dann schlichen sich technische Fehler ein, die Abwehr spielte nicht mehr so konsequent und im Angriff wurde zu überhastet abgeschlossen. Die Gastgeberinnen nutzten diese Schwächen und zogen bis zur Pause auf 15:12 davon."Danach hat sich unsere Abwehr gefestigt und wir kamen schnell wieder heran", beschrieb Grgic Merzigs Aufholjagd nach dem Seitenwechsel. Hätte sich der HSV keine vier verworfenen Strafwürfe geleistet, wäre das Spiel vermutlich früh entschieden gewesen. Als alle HSV-Stammspielerinnen ihre Siebenmeter versiebt hatten, übernahm A-Jugend-Spielerin Lara Hanslik die Verantwortung und traf fünf Minuten vor Schluss vom Punkt zur 23:21-Führung. Albersweiler gab aber nicht auf und warf sich wieder heran. Es stand 25:25, als Merzig im Angriff den Ball vertändelte und der Heimmannschaft zwanzig Sekunden vor Schluss einen letzten Angriff ermöglichte. Bei den nun folgenden Abwehrversuchen flogen zwei Merzigerinnen wegen Foulspiels vom Feld. Doch der bedingungslose Einsatz lohnte sich und rettete das verdiente Remis. "Ich denke, es war wohl eher ein gewonnener Punkt", resümierte Ina Grgic. ros

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