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Handball: Die Wölfe werden vom Verletzungspech verfolgt

Handball: Die Wölfe werden vom Verletzungspech verfolgt

Als Tabellenzweiter tritt Handball-Oberligist HSV Merzig-Hilbringen an diesem Samstag, 19 Uhr, beim Tabellenfünften VTV Mundenheim an - mit 10:2 Punkten auf dem Konto und einer großen Portion Selbstvertrauen im Reisegepäck.

Verantwortlich für den erfolgreichsten Saisonstart seit Zugehörigkeit in der vierthöchsten Spielklasse ist der drittbeste Angriff (177 Tore) und die drittbeste Abwehr (148 Gegentreffer) der Liga.

Marcus Simowski könnte zufrieden sein. Glücklich wirkt der HSV-Trainer allerdings nicht. Im Gegenteil. "Unser Kader ist arg gebeutelt. Die Jungs spielen tollen Handball und haben so etwas nicht verdient", seufzt der HSV-Trainer und denkt an sein immer größer werdendes Lazarett. Besonders übel: Pechvogel Christian Jung zog sich in Worms erneut eine schwere Schulterverletzung zu. Für den Rückraumspieler ist die Saison wohl gelaufen. Positions-Kollege Norbert Petö klagte nach dem letzten Heimspiel über Schmerzen an der Wade und wird nur Kurzeinsätze bekommen. Lars Pfiffer ist immer noch nicht ganz fit, und die Rückkehr des Langzeitverletzten Julius Rost muss warten.