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Handball: Brotdorfer Rumpfteam bricht nach der Pause auseinander

Brotdorf. Klatsche mit Ansage: Handball-Saarlandligist TuS Brotdorf hat bei der HSG TVA/ATSV Saarbrücken eine bittere 24:38-Niederlage kassiert, weil am zehnten Spieltag fast der komplette Rückraum krank, verletzt oder aus beruflichen Gründen fehlte. Ohne sieben Stammkräfte gab es beim Titelanwärter nichts zu holen. Roland Schmidt

Da die Brotdorfer Seffersbachhalle wegen Reparaturarbeiten kurzfristig gesperrt worden war, hatten sich beide Vereine im Vorfeld auf den Tausch des Heimrechts und die Verlegung des Hinspiels in die Saarbrücker Rastbachtalhalle geeinigt. Aus demselben Grund hatten die Brotdorfer zuvor auch ihr Saarlandpokal-Duell gegen den Oberligisten VTZ Saarpfalz absagen müssen. Das Punktspiel hätte TuS-Trainer Thomas Schmitt wegen der Personalmisere auch gerne verlegt, aber der Gegner stimmte nicht zu.



Aufgestockt mit vier Zweite-Welle-Spielern ging Brotdorfs Rumpfkader beim Tabellenzweiten überraschend mit 4:0 (6.) in Führung. "Die Kräfte waren aber schnell verbraucht, und wir haben etliche Torchancen vergeben", erinnert sich Schmitt an das kurze Strohfeuer. Zur Pause lag sein Team bereits klar mit 10:17 hinten. Nach dem Seitenwechsel ging dann gar nichts mehr. "Das Debakel nahm seinen Lauf", kommentierte Schmitt die Rückstände in der 40. (12:24) und 52. Minute (15:33).

Nach diesem brutalen Dämpfer hofft der TuS, am kommenden Sonntag um 18 Uhr beim SV Zweibrücken II ein spielfähiges Aufgebot aufs Feld schicken zu können. Das auf kommenden Freitag verschobene Pokal-Heimspiel gegen die VTZ Saarpfalz fällt erneut aus.

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