Grüne wollen Brennholz aus Merzig verstärkt als Energieträger nutzen

Merzig. Die Grünen-Fraktion im Merziger Stadtrat will die Nutzung von Brennholz aus dem Stadtwald als dezentrale und erneuerbare Energiequelle intensivieren. "Steigende Heizölpreise werden auch in der kommenden Heizperiode die Nachfrage nach alternativen Brennstoffen, wie zum Beispiel Holz, steigen lassen

Merzig. Die Grünen-Fraktion im Merziger Stadtrat will die Nutzung von Brennholz aus dem Stadtwald als dezentrale und erneuerbare Energiequelle intensivieren. "Steigende Heizölpreise werden auch in der kommenden Heizperiode die Nachfrage nach alternativen Brennstoffen, wie zum Beispiel Holz, steigen lassen. Der Stadtwald Merzig ist nicht nur groß, sondern auch reich an brennholztauglichen Holzsortimenten", heißt es in einer Pressemitteilung der Fraktion. Da zur Zeit an einem umfassenden Energiekonzept für die Stadt gearbeitet werde, wolle die Fraktion der Grünen den Energieträger Holz stärker in die Überlegungen einbinden. "Ziel muss es sein, alle Möglichkeiten zu nutzen, um die Merziger Bevölkerung mit einem Brennstoff, der CO2-neutral vor der Haustür wächst, optimal zu versorgen", so die Grünen. Dies jedoch über eine naturverträgliche Bereitstellung und eine effiziente energetische Verwertung."Der Grünen-Fraktion sind deshalb die bisherigen Erfahrungen der Brennholzkunden wichtig. Wir wollen wissen, was gut, weniger gut und schlecht läuft und wir sind interessiert an konkreten Vorschlägen zu Verbesserung der Brennholzversorgung", so Fraktionsvorsitzender Klaus Borger.

Als Auftakt führt die Grünen-Fraktion am Mittwoch, 26. September, ab 19 Uhr in der Villa Fuchs ein "Bürgergespräch Energieholz" durch. Eingeladen sind ausschließlich Brennholzkunden - solche, die es bereits sind oder noch werden wollen. red

Bürger, die die Veranstaltung nicht besuchen können, können sich auch schriftlich an die Grünen-Fraktion wenden, entweder per E-Mail unter info@klaus-borger.de, oder per Post: Klaus Borger, Am Tamlingsberg 9.