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Gläubige feiern den Josefstag

Viele Gläubige kommen zur Josefswallfahrt nach Merzig. Foto: Pfarrei
Viele Gläubige kommen zur Josefswallfahrt nach Merzig. Foto: Pfarrei FOTO: Pfarrei
Merzig. red

Prof. Dr. Albert Dahm, früherer Pfarrer in Merzig St. Josef, hat seinen Besuch für den Josefstag am Donnerstag, 19. März, angekündigt - zu einem Festhochamt um 10 Uhr in der Pfarrkirche St. Josef in Merzig . Für diesen Tag hat die Merziger Pfarreiengemeinschaft St. Peter Messen, Andachten und einen Kreuzweg geplant und erwartet Tausende von Pilgern aus dem Umland.

Die Tradition, den Josefstag zu feiern, hat ihren Ursprung in der Heilung eines Merzigers, den die Gicht plagte. Als der "krumme Nekla", wie er wegen seiner Entstellung genannt wurde, am Josefstag des Jahres 1843 zur Josefskapelle an der Gabelung der Trierer Straße und der Waldstraße in Merzig ging, um dem Nährvater Christi eine Kerze anzuzünden, geschah seine wundersame Heilung, hat Wilhelm Laubenthal in seinem Kapellenbüchlein niedergeschrieben.

Das Wunder sprach sich schnell herum. 1844 am Josefstag pilgerten Tausende zur Josefskapelle, um dem Heiligen ihr Anliegen vorzutragen. Seither kommen Jahr für Jahr Pilger aus der Großregion, um zum heiligen Josef zu beten.

Mit einem Festhochamt in der Pfarrkirche St. Josef am Mittwoch, 18. März, 19 Uhr, eröffnet die Merziger Pfarreiengemeinschaft St. die Wallfahrt. Am Namenstag des Zimmermanns aus Nazareth wird ab 7 Uhr Gelegenheit zur Beichte geboten. Neben dem Hochamt mit Pfarrer Albert Dahm um 10 Uhr stehen Messen mit Predigten um 8.30 Uhr und 11.30 Uhr auf dem Plan. Für 14 Uhr ist eine Festandacht anberaumt, um 15 Uhr eine Kreuzwegandacht in der Kirche, und um 15 Uhr folgt ein Kreuzweg von der Josefskapelle zur Kreuzbergkapelle.