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Psychiater liest Kolumnen und erzählt von seinem Studentenleben: Gitarrenmusik und Witziges über die Komponisten

Psychiater liest Kolumnen und erzählt von seinem Studentenleben : Gitarrenmusik und Witziges über die Komponisten

Moritz E. Wigand ist am Mittwoch zu Gast beim Literarischen Stammtisch. Der Psychater liest in der Kelterei von Obstbau Schmitt in Menningen.

() Geschichten aus seinem Studentenleben erzählt Psychiater Moritz E. Wigand beim Literarischen Stammtisch am Mittwoch, 4. Oktober, um 19.30 Uhr in der Kelterei von Wolfgang Schmitt in Menningen. Dies teilt Wolfgang Werner vom Mehrgenerationendorf Bietzerberg mit.

Wigand wird in Menningen alte und neue Kolumnen lesen, dazu Stücke aus vier Jahrhunderten auf der Gitarre spielen und die eine oder andere Anekdote über das bunte und bizarre Leben ihrer Komponisten erzählen. Und vielleicht wird er auch verraten, wie es dazu kam, dass er in Berlin romantische Werke für Queen Elizabeth II. spielte, während sie sich Gemälde von Caspar David Friedrich ansah.

Moritz E. Wigand, Psychiater und klassischer Gitarrist, studierte in Berlin, Frankreich und den USA Medizin. In dieser Zeit beobachtete er Kommilitonen, Ärzte und Patienten. Er schrieb mal humorvoll, mal nachdenklich über kulturelle Unterschiede in der Medizin, rauschende Studentenpartys, übermüdete Forscher sowie die Schrecken der Bürokratie.

Ganz nebenbei lernte er, wie Champagner gemacht wird, und fragte sich, was eine Spinne und ein Grizzlybär im Krankenhaus zu suchen haben. Wigands Texte wurden als Kolumnen in der Rheinischen Post veröffentlicht und anschließend vom BlueStar-Verlag als Sammelband unter dem Titel „Spinnen, Blut & Champagner“ herausgegeben. Wigand arbeitet derzeit an der Universität Ulm.

Der Eintritt ist frei.