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Schulen
Gemeinschaftsschulen büßen etwas an Zuspruch ein

Merzig-Wadern. Demographie macht Gymnasien weniger zu schaffen. Von Jessica Lorig

Im langjährigen Vergleich der Anmeldezahlen wird deutlich, dass die heutigen Gemeinschaftsschulen, die früher in Gesamtschulen und Erweiterte Realschulen aufgeteilt waren, über die Jahre an Zuspruch eingebüßt haben.


So verzeichneten beispielsweise die beiden ehemaligen Gesamtschulen in Orscholz und Losheim vor zehn Jahren noch Anmeldungen, die sich zusammen dem Wert von 300 näherten (Schuljahr 2008/09: 287, 2009/10: 279). Im kommenden Schuljahr werden dagegen noch 195 Jungen und Mädchen neu an den beiden Schulen eingeschult.

Im Gegensatz dazu sind die Zahlen der neuen Schüler an den drei Gymnasien im Kreis in der Summe relativ konstant geblieben. Im Schuljahr 2008/09 gab es 377 Anmeldungen am PWG, HWG und GaS, 2009/10 waren es 383, fürs neue Schuljahr beläuft sich die Summe auf 392.

Zu berücksichtigen ist hierbei allerdings auch, dass sich die Gesamtzahl der Schüler, die auf eine weiterführende Schule im Kreis wechseln, in den vergangenen zehn Jahren, bedingt durch den Geburtenrückgang, schon spürbar reduziert hat. Insgesamt wurden etwa fürs Schuljahr 2007/08 genau 1118 Schüler an den Kreis-Schulen angemeldet, 2008/2009 waren es 1059, bis zum Schuljahr 2012/13 lag die Gesamtzahl stets bei über 1000 – in den letzten fünf Jahren allerdings auch beständig darunter. Wobei in diesem Schuljahr mit 950 Neuanmeldungen gegenüber 874 im Vorjahr, dem niedrigsten Wert seit langem, wieder ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen ist.