Gemeinsam die Region erkundet

Merzig. "C'est génial, on est à l'aise!" "Nun sind wir schon fast vier Stunden im 'Dynamikum' und haben kein bisschen Langeweile." So empfanden französische Austauschschüler und ihre deutschen Partner den anregenden und alle Sinne ansprechenden Aktiv-Aufenthalt in der neuen Attraktion in Pirmasens

Merzig. "C'est génial, on est à l'aise!" "Nun sind wir schon fast vier Stunden im 'Dynamikum' und haben kein bisschen Langeweile." So empfanden französische Austauschschüler und ihre deutschen Partner den anregenden und alle Sinne ansprechenden Aktiv-Aufenthalt in der neuen Attraktion in Pirmasens. Auch die Betreuer waren mehr als angetan von der Vielfalt der interaktiven Experimentier-Stationen.Eine anregende Zeit "Entdecken - Probieren-Forschen-Erleben" - das war auch das Motto für den Aufenthalt der Mädchen und Jungen in der Zeit ihres Aufenthaltes in Merzig. Kein Missklang trübte die "Entente Cordiale", die gastgebenden Eltern hatten keine Klagen, sondern waren hocherfreut über die anregende Zeit mir ihren französischen Gästen. Das entschädigte für die mühevolle Vorarbeit von Renate Schähle und Gerhard Croon, den langjährigen Leitern dieses so wertvollen Unternehmens. Wer miterlebte, wie spontan die jungen Menschen aufeinander zugehen, sich Freundschaften, mitunter auch zwischen Eltern entwickeln, kann den Wert solcher Begegnungen nicht hoch genug schätzen. Hierzu passt das wohl bekannte Wort: "Nicht für die Schule, für das Leben lernen wir." Mögliche Versäumnisse in der Schule erscheinen im Licht einer anderen Kultur marginal.Am Tag nach der Ankunft und der Begrüßung in den Familien dann der erste Tag am PWG, wo sie auch viel Wissenswerte über das hiesige Schulsystem erfuhren und am Unterricht teilnahmen. Ein Stadtrundgang führte sie durch die Merziger Innenstadt. Zurück an der Schule erstellten sie in den letzten beiden Stunden mit ihren deutschen Austauschpartnern Poster über Merzig, St. Jorioz und Faverges, die als Anschauungsmaterial und Motivationsschub für weitere Austausche dienen werden. Am Freitag stand ein Besuch in Deutschlands ältester Stadt Trier an, wo die französischen Schüler von sachkundigen Führerinnen mit den Sehenswürdigkeiten vertraut gemacht wurden. Das Wochenende verbrachten die Franzosen zusammen mit ihren Gastfamilien: Ausflüge und Fahrten in die nähere und weitere Umgebung ergänzten die Eindrücken über Merzig hinaus. Am nächsten Tag ging es dann in das bereits erwähnte "Dynamikum" nach Pirmasens, anschließend nach St. Wendel. Der Tag klang mit einer deutsch-französischen Party im "Bistro" des PWG aus.Souvenirs für die Familie Letzte Station der Gäste aus Frankreich und ihrer Gastgeber war Mettlach mit dem Besuch der Keravision. Die Zeit danach wurde genutzt zum Einkauf von Souvenirs für Familie und Freunde. Am nächsten Tag hieß es Abschied nehmen. Die Heimreise war für 7.30 Uhr vorgesehen. Tränen flossen, herzliche Umarmungen zeigten, wie gerne die jungen Menschen bei ihren Gastfamilien weilten. Auch für Eltern und Betreuer war dies eine beeindruckende Erfahrung. red