Gelingt endlich die Trendwende?

Verbandsligist FC Brotdorf ist 2017 noch ohne Punkte. Nun kommt der FC Rastpfuhl.

Den Jahresauftakt haben die Fußballer des FC Brotdorf verpatzt. Nach dem 0:1 gegen die SF Rehlingen-Fremersdorf und dem 0:3 beim SV Auersmacher II muss der Verbandsligist sogar aufpassen, nicht noch in Abstiegsgefahr zu geraten. Als Zehnter stehen sie derzeit nur drei Zähler vor einem möglichen Abstiegsplatz. Das hatte sich der Vorjahresdritte ganz anders ausgemalt. "Die Saison lief bisher enttäuschend, da sind wir uns alle einig", sagt Pascal Schuler.

Der 29-Jährige ist nicht nur Kapitän der Blau-Weißen, sondern Brotdorfer durch und durch. Vor 25 Jahren begann er mit dem Kicken, nur von 2010 bis 2014 spielte er mal für den mittlerweile in die Landesliga abgestiegenen SV Losheim. Der Defensivspieler, der meist vor der Abwehr agiert, sieht im Verletzungspech den Hauptgrund für die mäßige Runde. Personell sieht es zwar nun wieder besser aus. Doch das Glück war Brotdorf zuletzt nicht hold. "Im Moment wird jeder kleine Fehler direkt bestraft", sagt der Industriekaufmann, der seit vielen Jahren im Marketingbereich von Villeroy & Boch arbeitet. Nach dem Abpfiff in Auersmacher sei die Stimmung "sehr betrübt" gewesen, so Schuler - allerdings nur kurz: "Wir haben uns danach in der Kabine geschworen, dass wir zusammenhalten und es in den nächsten Spielen besser machen", verrät der Kapitän. Bald dürfte auch sein jüngerer Bruder Mike (26) nach überstandenem Kreuzbandriss wieder mitmischen.

Die nächste Aufgabe wird für den FCB alles andere als leicht, denn mit dem FC Rastpfuhl gastiert am Sonntag, 15 Uhr, das zweitbeste Auswärtsteam in der Seffersbach-Arena. Die Saarbrücker gewannen acht ihrer neun Gastspiele, nur in Wahlen gab es ein 1:3. "Es ist für keinen Gegner angenehm, nach Brotdorf zu kommen", sagt Schuler trotz mäßiger Heimbilanz (zehn Spiele, zwölf Zähler) und verspricht: "Wir sind heiß auf das Spiel."