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Geld und viel Lob für die Arbeit der Villa Fuchs

Geld und viel Lob für die Arbeit der Villa Fuchs

Rund 100 Veranstaltungen hat das Kreiskulturzentrum Villa Fuchs im vergangenen Jahr auf die Beine gestellt. Dazu beigetragen hat auch die Sparkasse, die seit Jahren regelmäßig die Villa Fuchs unterstützt.

Mit 10 000 Euro unterstützt die Sparkasse Merzig-Wadern auch in diesem Jahr wieder die Arbeit des Kreiskulturzentrums Villa Fuchs. Vorstandsvorsitzender Frank Jakobs und Vorstandsmitglied Wolfgang Fritz überreichten dazu einen symbolischen Scheck an den Vorsitzenden Günter Mann und Geschäftsführer Johannes Dostert im Beisein von Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich.

"Wir finden, dass Sie im Rahmen Ihrer finanziellen Möglichkeiten wieder ein sehr gelungenes Programm für dieses Jahr auf die Beine gestellt haben", sagte Jakobs bei einer kleinen Feierstunde in der Sparkasse an die Adresse der Kulturzentrums-Macher. Besonders freue es ihn, dass dabei auch einheimische Künstler mit integriert worden seien. Deshalb sei man gerne wieder bereit gewesen, das "Budget für Ihre vielfältigen Aktivitäten in den Bereichen Literatur, Musik, Kunst und Kultur im Grünen Kreis mit einem namhaften Betrag anzureichern". Mann dankte für die großzügige Unterstützung. Betrachte man die Entwicklung der Villa in den letzten zehn Jahren, seien, auch dank der Sparkasse, "gewaltige Fortschritte" gemacht - "auf dieser Schiene wollen wir weitermachen". Man arbeite engagiert und sei stolz auf das Jahresprogramm, denn es kämen "von allen Seiten nur positive Reaktionen". Dostert ergänzte, dass im letzten Jahr rund 40 000 Besucher bei etwa 100 Veranstaltungen gezählt wurden. "Damit", betonte der Geschäftsführer, "sind wir der größte nicht-kommerzielle Veranstalter im Saarland".

Auch Schlegel-Friedrich lobte die Arbeit des Villa Fuchs-Teams. Unter dem Aspekt der interkommunalen Zusammenarbeit sei hervorzuheben, dass viele der bedeutenden Veranstaltungen in den Städten und Gemeinden über die "Villa" abgewickelt würden. Im Vergleich zu anderen Landkreisen habe man mit dem Kreiskulturzentrum ein Alleinstellungsmerkmal. "Genau wie im Tourismusbereich sind wir der einzige Landkreis, wo alle Kommunen in einer Gesellschaft zusammengefasst sind", erklärte die Landrätin. Das stärke ihrer Einschätzung nach die vertrauensvolle Zusammenarbeit sowie eine effektivere Abstimmung. "Und eigentlich kommt man damit auch besser voran", meinte Schlegel-Friedrich.