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„Gegen Riegelsberg ein anderes Gesicht zeigen“

Merzig-Wadern. Fußball-Verbandsligist SG Perl/Besch hat sich im Saarlandpokal mit einem 2:1-Sieg beim Bezirksligisten FC Besseringen durchgesetzt. In der Liga geht es am Sonntag weiter. Gegen Riegelsberg soll ein Sieg her. Erich Brücker

Fußball-Verbandsligist SG Perl/Besch hat sich im Saarlandpokal keine Blöße gegeben und mit einem 2:1-Sieg beim Bezirksligisten FC Besseringen die nächste Runde erreicht. Mit einer frühen Führung nach fünf Minuten durch Etienne Kintzig wurde zwar der Grundstein hierfür gelegt, und unmittelbar vor dem Seitenwechsel erhöhte Yannik Sünder auf 2:0. Doch statt den Sack frühzeitig zuzumachen, ließ man die Heimelf, die ab der 20. Minute mit Benjamin Hirtreiter wegen Ampelkarte einen Spieler weniger hatte, ins Spiel kommen. Die Folge: Zehn Minuten vor Spielende erzielte Daniele La Monica den Anschlusstreffer und bis zum Abpfiff war Zittern angesagt.



"Spielerisch war das nicht viel. Wir haben etliche technische Fehler gemacht", monierte Spielertrainer Heiko Niederweis, der einigen Ergänzungsspielern notwendige Spielpraxis genehmigte. Dennoch dürfen Anspannung, Konzentration und Entschlossenheit nicht in der Umkleidekabine bleiben. "Im Heimspiel gegen den FC Riegelsberg müssen wir aber ein anderes Gesicht zeigen", nennt Niederweis den Anspruch für das sonntägliche Heimspiel um 15 Uhr auf dem Rasenplatz in Perl gegen den Saarlandliga-Absteiger, zumal das erste Heimspiel gegen Reisbach auch nicht berauschend war.

Die Gästeelf tritt gegenüber ihrem Abstieg mit fast komplett veränderter Mannschaftsformation an und ist von daher für den Spielertrainer eine Unbekannte. Aber mit den Leistungen der zweiten Halbzeit aus dem Brotdorf-Spiel, bei dem Einsatzwille und Laufstärke das eigene Spiel bestimmt hatten, sollte der erste Heimsieg unter Dach und Fach gebracht werden. "Dann könnten wir von einem guten Start ins neue Spieljahr sprechen", betont Niederweis. Auch vor dem Hintergrund, dass zum Saisonbeginn mit Frederic Britten (zum FV Siersburg gewechselt) und André Steger (langzeitverletzt) zwei Torjäger nicht zur Verfügung stehen. "Diese Ausfälle können wir nur im Kollektiv kompensieren", fordert der 40-Jährige.