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GaS erhält fünf weitere Klassenräume

GaS erhält fünf weitere Klassenräume

Das Gymnasium am Stefansberg in Merzig bekommt einen zusätzlichen Anbau, in dem fünf neue Klassenräume untergebracht werden. Der Kreistag billigte einen entsprechenden Vorschlag der Bauverwaltung des Kreises.

Mehr Platz für die gut 1050 Schüler am Merziger Stefansberggymnasium (GaS): Der Kreistag brachte am Montagabend die Planungen für den Neubau eines weiteren Klassentraktes auf den Weg, durch den fünf neue Klassenräume geschaffen werden sollen. Für das neue Gebäude werden 1,835 Millionen Euro im Kreishaushalt bereitgestellt. Baubeginn für den Neubau soll in den Sommerferien 2015 sein, bis zum Schuljahr 2016/17 soll er fertiggestellt sein.

Nach dem Planungsentwurf, den der Kreistag mehrheitlich billigte, wird das neue Gebäude im rückwärtigen östlichen Teil des Schulgeländes errichtet und in den dortigen Hang zur Stefansbergstraße hineingebaut. Der Neubau wird drei Geschosse umfassen, wobei in den oberen beiden Stockwerken jeweils zwei Klassenräume untergebracht sind. Im Erdgeschoss wird sich ein fünfter Klassenraum befinden, der zugleich als Computerraum genutzt werden kann, außerdem ist dort ein Funktionsraum für Lehrer geplant. Zudem befinden sich auf dieser Etage die sanitären Anlagen für das Gebäude . Der Bau wird barrierefrei ausgelegt sein. Von der Stefansbergstraße aus wird lediglich das obere Geschoss zu sehen sein, das sich in der Höhe an die dortige Wohnbebauung anpassen soll. Die Anbindung zum weiter unterhalb gelegenen naturwissenschaftlichen Trakt des GaS soll über eine barrierefreie, überdachte Brückenkonstruktion erfolgen. Wie Werner Riga vom beauftragten Merziger Architekturbüro Herbert Schneider erläuterte, wurden auch zwei weitere Möglichkeiten zur Schaffung neuer Klassenräume geprüft: zum einen die Aufstockung des bestehenden naturwissenschaftlichen Traktes, zum anderen die Überbauung des Schulhofes mit einem aufgeständerten Holzbau . Da diese Lösungen, wiewohl von den Kosten her weitgehend vergleichbar mit der favorisierten Variante, diverse Nachteile vor allem in der Bauphase mit sich gebracht hätten, halte man seitens der Planer das "Eingraben" in den Hang für die beste Lösung. Dies sah der Kreistag ebenso.