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Gartenbauer haben für 2015 viel vor

Streuobstwiesen sind prägend für die Landschaft in der Saar- und Moslegauregion. Foto: fotolia
Streuobstwiesen sind prägend für die Landschaft in der Saar- und Moslegauregion. Foto: fotolia FOTO: fotolia
Merzig-Wadern. Das Sorgenkind „Streuobstwiese“ ist Thema der Bezirksversammlungen des Kreisverbandes der Obst- und Gartenbauvereine. Die neue Streuobstwiesen-Koordinatorin Stefanie Schreiner hat gute Ideen parat. Philipp Anton

Die Obst- und Gartenbauer in Kreis Merzig-Wadern haben sich für 2015 viel vorgenommen. Sie starten bereits in diesen Tagen mit den traditionellen Bezirksversammlungen (Dienstag, 3. März, Bürgerhaus in Bietzen, und Donnerstag, 5. März, Pfarrsaal in Niederlosheim, jeweils 18.30 Uhr), darüber hinaus sind viele weitere Aktionen geplant.

Zu den Bezirksversammlungen: Hier stellt sich eine neue vom Verband der Obst- und Gartenbauvereine engagierte Expertin vor: Stefanie Schreiner aus Bliesen, die neue Streuobstwiesen-Koordinatorin. Sie hat nicht nur einen interessanten Lichtbildervortrag, sondern gute Ideen und Vorschlägen parat zu der Frage "Was können wir für den Erhalt unserer Streuobstwiesen tun?" Und wie immer werden die Bezirksversammlungen dazu genutzt, allgemeine Verbandsangelegenheiten zu klären und Wünsche an Verband und Kreisvorstand heranzutragen.

Schon wenige Tage später geht der Kreisvorstand in Klausur, um sich zu seiner künftigen Arbeit zu beraten, und am 20. März tagt der Verband in Völklingen, um Bilanz seiner Arbeit zu ziehen. Auch hierzu sind Delegierte aller Vereine eingeladen. Auf diese Versammlungen und Vorträge folgen dann im späteren Frühjahr konkrete Aktionen. Auch in diesem Jahr findet der Wettbewerb "Schönster Hausgarten in Merzig-Wadern " statt, und am letzten Sonntag im Juni ist wieder "Tag der offenen Gartentür". Die Lehrfahrt des Kreisverbandes führt dieses Jahr nach Brandenburg ins Havelland, dort ist die Bundesgartenschau 2015. Im Begleitprogramm der fünftägigen Fahrt (vier Übernachtungen) werden Kultur und Sehenswürdigkeiten Brandenburgs nicht zu zu kurz kommen. Anfragen zu Details beantwortet Kreisgeschäftsführer Karl-Heinz Schmidt, Telefon (0 68 61) 8 02 41.

Übers Jahr sind eine Reihe weiterer Vorträge und Lehrwanderungen geplant. Dabei wird insbesondere Bezug genommen auf den Obstwiesenweg bei Tünsdorf, um dort auf die Problematik der Streuobstwiesen aufmerksam zu machen, aber auch das Thema "Nutzgarten" wird nicht zu kurz kommen.

Im späten Herbst folgt dann die Jahreshauptversammlung des Kreisverbandes, eine satzungsgemäße Prozedur, zu der sich der Kreisverband etwas einfallen lassen will. "Die klassische Form von Hauptversammlungen reicht nicht mehr, da kommen kaum noch Leute. Es wird Änderungen beim Rahmenprogramm geben, hin zu einem attraktiveren Nachmittagsprogramm", kündigt Kreisvorsitzender Alois Engeldinger an.