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Fußball: Wahlen-Niederlosheim vergibt Sieg in der Nachspielzeit

Fußball: Wahlen-Niederlosheim vergibt Sieg in der Nachspielzeit

In der Fußball-Verbandsliga hat der FC Brotdorf einen Pflichtsieg gegen Klarenthal gelandet und seine weiße Weste in zehn Heimspielen sauber gehalten. Wahlen-Niederlosheim kassierte in der Nachspielzeit den Ausgleich.

Der FC Brotdorf hat Schlusslicht SV Klarenthal am Sonntag mit einer 9:0-Packung nach Hause geschickt und damit seinen zweiten Platz in der Fußball-Verbandsliga Südwest klar verteidigt. Dazu brauchte der FC aber mehr als eine halbe Stunde Anlaufzeit, um so richtig in die Gänge zu kommen. Es wurde zwar viel Dampf gemacht, aber das entscheidende Abspiel in den Strafraum verfehlte sein Ziel oder wurde von der Abwehr pariert.

Dominik Stadtler trug sich dann mit einem ersten Doppelpack in die Torjägerliste ein. Nach 38 Minuten verwertete der 19-Jährige die gute Vorarbeit von Tom Schreiner, kurz darauf krönten beide eine weitere Ko-Produktion mit dem 2:0. "Damit war die Dose geöffnet", sagte Spielertrainer Klaus-Peter Schröder, der in Hälfte zwei einen Dreierpack schnürte. Andrej Rupps traf doppelt, Schreiner und Mohammad Chahrour sorgten für die anderen Tore. Schröder: "Die Aussichten, oben dran zu bleiben, sind nicht schlecht. In Püttlingen und daheim gegen Beaumarais warten weitere Kellerkinder auf uns."

Der SV Wahlen-Niederlosheim musste in der Nachspielzeit einen Gegentreffer hinnehmen. Dennoch reicht es zu einem 2:2 gegen die FSG Bous. "Letztendlich ist das Remis ein gerechtes Ergebnis, auch wenn es ärgerlich zustande kam", fand SV-Spielertrainer Nico Portz. Seine Elf hatte in der Nachspielzeit einen Eckball, konnte diesen nach kurzem Anspiel aber nicht nutzen. Danach ging es ein letztes Mal Richtung Wahlener Gehäuse. Von der linken Außenbahn wagte Jan Horbach einen Schuss aufs Tor. Der Ball wurde abgefälscht und landete zum Ausgleich im Kasten. Dabei war Wahlen in Hälfte zwei klar besser.

Nach 65 Minuten drosch Portz eine Ecke auf den zweiten Pfosten, wo Kai Kautenburger goldrichtig stand und traf. Das 1:1 war eine Solo von Marc Speicher, der nicht angegriffen wurde (72.). Nur drei Minuten später schloss Carsten Gimler einen Angriff erfolgreich ab, als er bei einem Rückpass von Christopher Seibel von der Grundlinie nur noch den Fuß hinzuhalten brauchte.