Freie Volxbühne führt in Merzig "Der letzte Schrei von Paris" auf

Villa Fuchs Merzig : Ein Adeliger auf der Flucht vor der Guillotine

Die Freie Volxbühne zeigt „Der letzte Schrei von Paris“ in Merzig.

In die Zeit der Französischen Revolution entführt die Freie Volxbühne am Freitag, 24. Januar, sowie am Samstag, 25. Januar, in Merzig. An beiden Tagen beginnen die Aufführungen des Stückes „Der letzte Schrei von Paris“ jeweils um 20 Uhr im Kreiskulturzentrum Villa Fuchs. Das vom kürzlich verstorbenen Michael Laux geschriebene Stück beschäftigt sich mit der Geschichte des Glashauses in Dreisbach. Laut Veranstalter basiert die Handlung auf wahren Begebenheiten. Das Stück wurde Ende August 2019 im Glashaus Saarschleife in Dreisbach uraufgeführt.

Zum Inhalt: Im Jahr 1794 wütet das Terrorregime der Jakobiner im revolutionären Frankreich. Zwischen Juni 1793 und Juli 1794 sind tausende Menschen der Schreckensherrschaft des Diktators Robespierre zum Opfer gefallen. Der Adelige Duc de Sierck versucht folgerichtig dem sicheren Tod auf der Guillotine durch Flucht zu entkommen. Sein Weg führt ihn zu einer Gaststätte in Dreisbach – dem heutigen Glashaus. Allerdings gerät er vom Regen in die Traufe, denn das Lokal ist die örtliche Revolutionszelle. Die Wirtin des Gasthauses, ihre Tochter Marianne und deren Verlobter Jacques sind fanatische Anhänger der radikalen Revolution. Der Duc sitzt also in der Falle. Um sein Leben zu retten, lässt er sich auf einen tollkühnen Plan ein. Er muss die Saar und damit die Grenze zum Heiligen Römischen Reich überqueren. Die Wächter an der Grenze haben jedoch etwas dagegen.

Karten gibt es an allen Ticket-Regional-Vorverkaufsstellen, im Ticketbüro in der Stadthalle Merzig oder unter Tel. (0 68 61) 9 36 70.

In den Fängen von Revolutionären. Foto: Werner Goebel
Die lebensrettende Flucht über die Saar ist kein Kinderspiel. Foto: Julia Bier. Foto: Julia Bier

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