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Frank Wagner zum Rechtsanspruch Ganztagsbetreuung in der Grundschule

Bildungspolitischer Sprecher zum Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in der Grundschule : Frank Wagner lobt das neue Ganztagsschul-Konzept in Brotdorf

Frank Wagner, bildungspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, zeigt sich erleichtert über die Einigung im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat. „Durch den Rechtsanspruch bekommt der Ausbau der Ganztagsangebote in den Klassenstufen 1 bis 4 einen neuen Schwung.

Wir stehen weiter hinter dem Freiwilligen Ganztagsmodell, das den Eltern viel Freiheit und Flexibilität bietet“, sagt Wagner.

Das neue Modell „Flexibler Ganztag“ werde im Saarland bereits an fünf Standorten umgesetzt und habe sich bewährt, bekräftigt Wagner. Im Landkreis Merzig-Wadern werde das neue Modell aktuell am Schulstandort Brotdorf umgesetzt. Förderschule und Grundschule Brotdorf setzten das Modell mit zusätzlichen Lehrerstunden und einem festen Budget für externes Personal um. „Das neue Modell ‚flexibler Ganztag’ sollte als Blaupause dienen“, sagt Wagner, und weiter: „Jetzt müssen die Grundlagen geschaffen werden, um die aktuelle FGTS weiterzuentwickeln. Mehr Personal, mehr Flexibilität und vor allem auch Randzeitenbetreuung – darauf sollte der Fokus liegen.“

Für Wagner zeichnet sich ab, dass in der Region ein hoher Wunsch nach dem freiwilligen Modell bestehe. Hier solle daher frühzeitig für eine flächendeckende Umsetzung ab 2026 gesorgt werden. Im Landkreis Merzig-Wadern sind nach Wagners Worten alle Grundschulstandorte mit einer Ganztagsschule ausgestattet. In den kommenden Wochen werde der Landtagsabgeordnete mit Trägern und Schulen das bestehende Modell evaluieren.

„Auch der gebundene Ganztag wird natürlich Teil des zweisäuligen Modells sein. Wir unterscheiden dabei aber rhetorisch nicht suggestiv zwischen ‚echtem Ganztag‘ und freiwilligem Ganztag. ‚Echt‘ impliziert, dass etwas anderes falsch wäre und das ist absolut nicht der Fall. Wir wollen Eltern die Wahlfreiheit zwischen gebunden und freiwillig erhalten, nicht beide Modelle gegeneinander ausspielen“, sagt der Bildungspolitiker abschließend.