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Foto-Ausstellung über Merzig öffnet zusätzlich an zwei Wochenenden

Merzig : Bilder und Geschichten wecken Erinnerungen

Wegen der großen Besucherresonanz öffnet die Ausstellung „Merzig im Wandel der Zeit“ zusätzlich an den nächsten beiden Sonntagen.

Das scheint ein wahrer Publikumsmagnet zu sein: „Merzig – im Wandel der Zeit“ lautet der Titel einer Ausstellung, die seit dem 9. Januar in der Merziger Stadthalle zu sehen ist. Und das Interesse an diesem fotografischen Rückblick in die Stadthistorie ist so groß, dass die Veranstalter nun zusätzlich an zwei Wochenenden die Möglichkeit zum Besuch der Ausstellung bieten:

Wie das Kulturzentrum Villa Fuchs als einer der Organisatoren der Schau mitteilt, wird diese über die regulären Besuchszeiten hinaus (montags bis donnerstags von 9 bis 13 Uhr und 14 bis 16 Uhr sowie freitags von 9 bis 13 Uhr) zudem an zwei Sonntagen zu sehen sein. Erstmals nun am kommenden Wochenende, am Sonntag, 27. Januar, zwischen 11 und 18 Uhr. Der zweite Sonntagstermin ist dann eine Woche später, am 3. Februar, ebenfalls in der Zeit von 11 bis 18 Uhr – und das, wie die Villa Fuchs betont, „auf vielfachen Wunsch“ und wegen des enormen Besucherandrangs, den die bis 6. Februar laufende Ausstellung schon unmittelbar nach ihrer Eröffnung verzeichnet.

Die Kreisstadt Merzig hat, wie viele andere Städte auch, einen Wandel vollzogen, der im Alltag jedoch nicht wahrgenommen wird und dennoch allgegenwärtig ist. Die Organisatoren der Veranstaltung wollen mit dieser Ausstellung erreichen: Zum einen die Schönheit der Stadt darstellen, zum anderen die Wunden zeigen, die dieser Stadt im Laufe der Jahrhunderte zugefügt wurden. Dennoch hat Merzig seinen Charme erhalten und das Leben dort ist lebenswert.

Für die Ausstellung „Merzig im Wandel der Zeit“ hat Dieter Kettenhofen sowohl eigene Bilder als auch Bilder von Merziger Bürgerinnen und Bürgern, Fundstücke aus dem Merziger Bürgerarchiv und dem Kreisheimatarchiv Museum Schloss Fellenberg verwendet. Ebenso hat Lothar Bauer aus Silwingen etwas ganz Besonderes gestaltet. Er hat alte Merziger Gebäude mit digitaler Technologie verfremdet.

An den beiden Sonntagsterminen wird das Angebot der Schau über die reine Präsentation der Aufnahmen hinaus erweitert. Die emotionsreiche Multimediashow von Dieter Kettenhofen aus dem Jahr 2000, die schon bei der Eröffnung der Ausstellung zu sehen war, wird erneut gezeigt und lässt die Besucher in Erinnerungen schwelgen. Jeweils um 11 und um 15 Uhr läuft am 27. Januar und 3. Februar der beeindruckende Film.

Im Anschluss an die Präsentation des Films findet ab 12 Uhr ein Gesprächskreis zum Thema „Merziger Bauwerke erzählen Geschichte(n)“ statt. Eine etwas andere Geschichtsstunde erwartet die Besucher: Merziger erzählen von früher!

Ziel ist es nach dem Bekunden des Kreiskulturzentrums Villa Fuchs, „dass Merziger Bürgerinnen und Bürger von alten Merziger Häusern und Quartieren erzählen, zu denen sie einen persönlichen Bezug haben“. Dabei würden sicher alte Erinnerungen wach, die verschwundenen schönen Gebäude wieder lebendig. Es ist geplant, die Erzählungen aufzunehmen und später daraus ein „Zeitzeugen–Buch“ zu machen.

Die Villa Fuchs bittet für den Gesprächskreis um unverbindliche Anmeldung unter Tel. (0 68 61) 9 36 70.