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Spende für Digitalisierung
Mit digitalen Medien lernen

Schulleiter Achim Raubuch begutachtet mit Elke Lütz-Karges und Birgit Geier vom Förderkreis und der Schulelternsprecherin Susanne Balthasar die neuen Tablets, die von den Schülern der Merziger Christian-Kretzschmar-Schule bereits fleißig genutzt werden.
Schulleiter Achim Raubuch begutachtet mit Elke Lütz-Karges und Birgit Geier vom Förderkreis und der Schulelternsprecherin Susanne Balthasar die neuen Tablets, die von den Schülern der Merziger Christian-Kretzschmar-Schule bereits fleißig genutzt werden. FOTO: Christian-Kretzschmar-Schule / Ferdinand Luxenburger
Merzig. Förderkreis spendiert der Merziger Christian-Kretzschmar-Schule 16 neue Tablets. red

Der Förderkreis der Christian-Kretzschmar-Schule hat zur Anschaffung von 16 Tablets für die Schüler 7000 Euro bereitgestellt. Damit möchte der Vorstand einen Beitrag zur Medienbildung und zum Lernen mit digitalen Medien in der Schule beitragen.


Denn ein konstruktiver Umgang mit digitalen Medien ist nach Meinung des Förderkreises für die Schüler im digitalen Zeitalter genauso wichtig wie Rechnen, Lesen und Schreiben. Die Nutzung der neuen Medien – hier der Tablets – soll zur Verbesserung der Unterrichtsqualität beitragen. Dies könne aber nur gelingen, wenn digitale Technologie klug mit vorhandenen didaktischen Konzepten verknüpft wird, heißt es seitens der Schule. Deshalb sieht Erik Münster, zuständiger Lehrer für die didaktische Einbindung der neuen Technologien an der Christian-Kretzschmar-Schule, vielfältige Einsatzmöglichkeiten der neuen Tablets. Sie können nach seinem Bekunden dazu eingesetzt werden, interaktive Arbeitsblätter online abzurufen und mit Hilfe der Touchscreen-Funktion zu bearbeiten, außerdem können den Schülern Arbeitsaufträge auf verschiedenen Niveaustufen zur Bearbeitung angeboten werden und so gleichzeitig sowohl schwächere Schüler als auch leistungsstärkere Schüler gezielt zu fördern. Dabei kann jeder Schüler sein individuelles Lerntempo bestimmen und an die eigenen Fähigkeiten anpassen. Die persönlichen Lernergebnisse können jedem Schüler rückgemeldet und von ihm gegebenenfalls weiter bearbeitet werden. Ebenso betont Schulleiter Achim Raubuch, dass sich zum projektorientierten Lernen das Arbeiten auf einer Lernplattform anbietet, aber auch der Einsatz im Musikunterricht, natürlich mit einem entsprechenden Programm.