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FDP: Nordumfahrung muss in den Koalitionsvertrag

Merzig. Angesichts der laufenden Koalitionsverhandlungen zwischen CDU und SPD auf Landesebene mahnt die FDP im Kreis Merzig-Wadern an, dass die beiden großen Parteien auch die Verwirklichung der aktuell auf Eis gelegten Nordumfahrung Merzig auf die politische Agenda setzen. In den vergangenen Jahren hätten sich Vertreter von CDU und SPD sowohl aus Merzig wie auch aus dem Landkreis wiederholt für die Vollendung der Nordsaarlandstraße durch den Bau einer Nordumfahrung von Merzig ausgesprochen, heißt es in einer Erklärung der FDP. Außerdem gebe es zur Nordumfahrung einen positiven, mit großer Mehrheit gefassten Beschluss des Merziger Stadtrats. red

"Jetzt ist es an der Zeit, diese Willensbekundungen in den laufenden Koalitionsverhandlungen zur neuen Landesregierung auch in die Tat umzusetzen", fordert Angelika Hießerich-Peter, stellvertretende Vorsitzende der FDP im Kreis Merzig-Wadern. Sie sieht insbesondere die hochrangigen CDU-Vertreter wie die Kreisvorsitzende Helma Kuhn-Theis, Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich oder den wiedergewählten CDU-Landtagsabgeordneten Stefan Thielen aus Mettlach in der Pflicht, ihren Einfluss in ihrer Landespartei für den Bau einer Nordumfahrung geltend zu machen. "Immerhin hat Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer noch kurz vor der Wahl in einem SR-Interview auf dieses wichtige Verkehrsprojekt hingewiesen", erinnert Hießerich-Peter.



Auch die SPD Landtagsabgeordnete Martina Holzner aus Brotdorf sollte nach ihrem Dafürhalten "jetzt beweisen, dass sie sich für die Belange des Landkreises und der Stadt Merzig einsetzt". Schließlich sei es die SPD-Kreisvorsitzende Anke Rehlinger gewesen, die als Verkehrsministerin die Planungen zur Nordumfahrung 2014 unter Berufung auf eine unseriöse Gefälligkeitsstudie für den fundamentalen Umweltschutz gekippt hat. "Eine Nordumfahrung für Merzig muss in den Koalitionsvertrag von CDU und SPD!", bekräftigt Hießerich-Peter.

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