1. Saarland
  2. Merzig-Wadern
  3. Merzig

Fairplay-Tour der Großregion macht am Montag Station in Merzig und Perl

Merzig : Die Fairplay-Tour macht am Montag in Perl und Merzig Station

Die 21. Fairplay-Tour der Großregion macht am Montag, 24. Juni, gleich zweimal im Grünen Kreis Station: Einen Zwischenstopp legen die Fahrradfahrer sowohl in Merzig als auch in Perl ein. Mit dem Gymnasium am Stefansberg ist Merzig an diesem Tag wie in den Vorjahren Zwischenetappenort der Fairplay-Tour der Großregion.

Für Merzig ist es bereits die elfte Teilnahme an der Tour, die an dem genannten Montag im Rahmen der dritten von acht Etappen von Saarbrücken nach Perl führt.

Die knapp 320 jungen und engagierten Radfahrer treffen gegen 12.15 Uhr im Bereich der Kreisstadt ein, heißt es aus dem Merziger Rathaus. Auf dem Gelände des Gymnasiums am Stefansberg werden die Sportler von Schulleiter Albert Ehl sowie Repräsentanten aus Politik und Sport empfangen. Die Fairplay-Tour existiert bereits seit 1999 und feiert damit in diesem Jahr 20-jähriges Bestehen. Die Tour bringt hunderte junge Menschen auf die Fahrräder, um für Fairplay, Toleranz, Integration, Respekt und Hilfsbereitschaft zu demonstrieren und zusätzlich Spenden für einen guten Zweck zu sammeln.

Beim Zurücklegen der Strecke von insgesamt rund 850 Kilometern lernen die Teilnehmer, was es heißt, sich gegenseitig zu helfen, manchmal auch aufeinander angewiesen zu sein und sich für andere zu engagieren. Denn auch der Erlös der 21. Fairplay-Tour der Großregion, die wieder vom Euro-Sport-Pool und der Europäischen Akademie des rheinland-pfälzischen Sports Trier ausgerichtet wird, unterstützt Schulbauprojekte in Ruanda, Burundi und anderen Ländern, die in Zusammenarbeit mit der Deutschen Welthungerhilfe sowie dem Partnerschaftsverein Ruanda-Rheinland-Pfalz bereits seit 1999 je eine Schule in Peru und Mosambik sowie dreizehn weitere Schulen in Ruanda bauen konnten.

Die Teilnehmer kommen auch dieses Jahr von Schulen und Jugendeinrichtungen aus Deutschland, Belgien, Luxemburg, Frankreich und Ruanda. Durch ihre eigene Vielfalt und Heterogenität stehen sie symbolisch für die Werte, die die Tour transportieren soll: Fairplay, Toleranz, Integration, Respekt und Hilfsbereitschaft. Dennoch ist auch der sportliche Aspekt der Fairplay-Tour nicht außer Acht zu lassen: „Bei einer durchschnittlichen täglichen Strecke von 100 Kilometern lernen die Teilnehmer die gesamte Großregion kennen und erfahren außerdem, dass sie körperlich vielleicht doch mehr leisten können, als sie sich bisher zugetraut haben“, sagt Klaus Klaeren, der Geschäftsführer der Europäischen Akademie des rheinland-pfälzischen Sports.

Start der 21. Fairplay-Tour wird am 21. Juni in Polch sein. Die finale Ankunft des Trosses ist für Samstag, 29. Juni, 15 Uhr, in der Diedenhofener Straße in Trier vorgesehen.

www.fairplaytour.de