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Es zählen die besseren Argumente

Merzig. Den ersten Platz im Regionalverbundfinale des Wettbewerbs „Jugend debattiert“ hat Jean-Marie Alexander vom Peter-Wust-Gymnasium (PWG) Merzig belegt, auf Platz zwei schaffte es Ines Scholtes vom Gymnasium am Stefansberg (GaS). Damit vertreten die beiden den Regionalverbund Saar-West beim Landesfinale am heutigen Donnerstag, 26. März, beim SR in Saarbrücken und können sich dort fürs Bundesfinale am 27. Juni in Berlin qualifizieren. Martin Trappen

"Mit anderen über aktuelle Streitfragen zu debattieren und dabei meinen Standpunkt zu vertreten, macht mir einfach Spaß", begründet Ines Scholtes, dass sie schon zum zweiten Mal bei dem Debattier-Wettbewerb teilnimmt. Für sie war das Finale der Klassenstufen 11 und 12 am Stefansberg-Gymnasium ein Heimspiel, bei dem sich die acht besten Debattanten der sieben Schulen aus dem Verbund Saar-West gegenüberstanden.

In jeder Debatte äußern sich vier Jugendliche zu einem der Themen, die den Schülern zehn Tage vor Wettbewerbsbeginn mitgeteilt wurden. Eine Debatte dauert 24 Minuten. Jeder erhält zunächst zwei Minuten Redezeit, in der er seine Position darlegt. Es folgen zwölf Minuten freie Aussprache. Für ein Schlusswort steht jedem Teilnehmer eine Minute zur Verfügung. Eine Jury bewertet die Debatten nach Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft.

Ines Scholtes hatte vor zwei Jahren schon einmal den Sprung ins Bundesfinale geschafft: "Abgesehen davon, dass ich bei den Debatten dort sehr viel gelernt habe, habe ich auch viele nette Leute kennengelernt und immer noch Kontakte zu Teilnehmern aus Berlin , Münster, Aachen oder auch Kiel." Beim Bundesfinale treffen die 32 Besten aus den 16 Bundesländern aufeinander. "Es ist schon sehr aufregend, sich mit den Besten zu messen, und außerdem sitzt auch immer noch der Bundespräsident als Schirmherr in der ersten Reihe", erinnert sich die angehende Abiturientin gerne an das Berlin-Abenteuer. Und da Ines Scholtes als Finalistin im letzten Jahr aussetzen musste, will sie dieses Jahr einen neuen Anlauf nehmen, weiß aber, dass es sehr schwierig ist, diesen Triumph ein zweites Mal zu wiederholen: "Natürlich hoffe ich, dass ich es noch einmal schaffe, aber wie gut es läuft, hängt natürlich auch ab von den Themen, von den Debattenpartnern, von der Tagesform und letztlich auch von den Juroren."

Vom Bundesfinale träumen darf auch Sophie-Helen Nicolaus vom Hochwaldgymnasium in Wadern. Sie hat den Regionalwettbewerb der Klassenstufen 8 bis 10 für sich entschieden und ist damit ebenfalls ins Landesfinale eingezogen. "Es ist immer wieder schön zu sehen, wie die Schüler das in den Unterrichtseinheiten Gelernte anwenden und im Wettbewerb ihren eigenen Standpunkt geschickt und überzeugend behaupten können. Das freie Sprechen und Debattieren wird ihnen auch im Hinblick auf die spätere Berufswelt sehr zugute kommen", zieht Wolfgang Lorenz, Lehrer am GaS und Koordinator des Projektes für den Regionalverbund Saar-West, ein positives Fazit. Neben der Qualifikation für den Landeswettbewerb dürfen die Erst- und Zweitplatzierten beider Altersgruppen an einem mehrtägigen professionellen Rhetorik-Training teilnehmen.