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Erstmals Nacht der offenen Kirche

Erstmals Nacht der offenen Kirche

Merzig. Zu einer Nacht der offenen Kirche luden die Pfarreien des Seelsorgebezirks Merzig in die Kirche St. Peter in Merzig ein. Thema dieses besonderen Erlebnisses war "Menschen um Jesus - Heute!". Dazu hatten die beteiligten Pfarreien ein interessantes Programm zusammengestellt. Peter Maas, Organist von St. Peter, stimmte mit Orgelmusik auf den Abend ein

Merzig. Zu einer Nacht der offenen Kirche luden die Pfarreien des Seelsorgebezirks Merzig in die Kirche St. Peter in Merzig ein. Thema dieses besonderen Erlebnisses war "Menschen um Jesus - Heute!". Dazu hatten die beteiligten Pfarreien ein interessantes Programm zusammengestellt. Peter Maas, Organist von St. Peter, stimmte mit Orgelmusik auf den Abend ein. Der Vorsitzende des Pfarreienrates, Manfred Kost, freute sich über die gut gefüllte Kirche. "Diese Veranstaltung soll dazu dienen, der Bevölkerung zu zeigen, dass wir als Seelsorgebezirk eine Gemeinschaft sind. Viele Menschen wissen das noch nicht. Diese Aktion ist eine neue Sache, mit der wir uns in der Öffentlichkeit publik machen möchten. Wir sind auf einem guten Wege, zusammen zu wachsen. In der Nacht der offenen Kirche wirken alle Pfarreien mit. Das ist wichtig für unsere Gemeinschaft", sagte Kost. Nach der spirituellen Einstimmung durch Herbert Cavelius, Pfarrer von Bietzen und Brotdorf, hatte die Pfarrei Besseringen eine Tanzmeditation vorbereitet. Gegen 21 Uhr fuhr Pfarrer Cavelius mit einer Diameditation im Programm fort. Er erläuterte dabei die Bilder des Kreuzweges Jesu, bei dem die "Menschen um ihn", wie Pilatus, Herodes, Maria Magdalena oder Judas eine wichtige Rolle spielen - passend zum Thema des Abends. Im Anschluss an die Diameditation moderierte Manfred Kost eine Diskussion mit Seelsorgern und Theologen. Zu Gast waren Brunhilde Oestermann, Diplom-Theologin und Seelsorgerin an den Kliniken der Barmherzigen Brüder in Trier, Alfred Klopries, Diakon und Hausoberer in der Alten- und Behinderteneinrichtung in Rilchingen, Professor Albert Dahm, Pfarrer und Moderator im Seelsorgebezirk Merzig, Pater Werner Bock, Flughafenseelsorger am Flughafen Frankfurt, und Karl-Günter Dilk, Evangelischer Pfarrer und Anstaltsseelsorger in der Jugendvollzugsanstalt Saarbrücken. Die Runde diskutierte Fragen wie: Was hat mich in meinem Glauben geprägt? Wo erlebe ich Jesus in meinem persönlichen Alltag? Wo wurde ich von Gott berührt? Wo bin ich Jesus begegnet? Trotz der unterschiedlichen Arbeitsstätten der Gäste fanden sich bei den Antworten sehr viele Übereinstimmungen. Auf die Frage, wo man Jesus begegnet, ließ Professor Dahm einen Tagesablauf Revue passieren und legte dar, dass er überall, wo er Menschen trifft, auch Jesus trifft. Das Interesse der vielen Besucher zeigte deutlich, dass die Begegnung ein wichtiger Bestandteil des Glaubens ist. Nach einer spirituellen Kirchenführung mit Peter Klein spendete Pfarrer Bernd Schneider von St. Peter den Segen. Während der Veranstaltung war im Singsaal des Pfarrheims ein Christliches Nachtcafé, wo bei Getränken, Kuchen und Imbiss Zeit zur Begegnung und Gedankenaustausch war. Die Pfarrgemeinde St. Agatha aus Merchingen war dabei für die Bewirtung zuständig. Beim Gespräch im Nachtcafé waren sich die Besucher einig: Die Nacht der offenen Kirche war eine sehr positive Erfahrung. Die Verantwortlichen konnten mit der Veranstaltung mehr als zufrieden sein.

HintergrundZum Seelsorgebezirk Merzig gehören seit dem Jahre 2000 die Pfarreien St. Peter, Merzig, St. Josef, Merzig, Herz-Jesu, Besseringen, St. Agatha, Merchingen, St. Maria Magdalena, Brotdorf und St. Martin, Bietzen/Harlingen/Menningen. rso