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Eintauchen in Wolken und Meer

Merzig. „Meine Welt“ hat Bianca Blum aus Bergen ihre Galerie genannt, die am Donnerstag, 2. April, in der Merziger Stadthalle öffnet. Hauptmotive der Grundschullehrerin sind Form- und Farbenspiele von Wolken und Meer. Margit Stark

Nur Amigo darf Frauchen aus ihrer trauten Zweisamkeit mit den Wolken und dem Meer reißen. Ob zarte Federwölkchen, drohende Gewitterwolken oder riesige Wolkenberge: Mit Begeisterung bringt Bianca Blum die Farbenspiele am Himmel auf die Leinwand, ebenso die des Meeres. Doch kurz nach 18 Uhr muss die charmante Lehrerin ihren Pinsel aus der Hand legen. Grund: Lautstark fordert ihr elfjähriger Dalmatiner sein Abendessen und den anschließenden Spaziergang ein. "Danach geht es wieder ins Atelier", verrät die Malerin aus Bergen - natürlich mit ihrem treuen Vierbeiner. Bis zur Eröffnung ihrer Ausstellung am Donnerstag, 2. April, 19 Uhr, hat sie sich noch einiges auferlegt. "Ich will unbedingt noch einige Bilder fertigbekommen", sagt die sympathische Grundschullehrerin. Bis einschließlich Mittwoch, 29. April, wird sie einen Einblick in ihre Lieblingsmotive geben. "Meine Welt" hat sie ihre Galerie mit gut 40 Arbeiten betitelt. Sie entführt die Gäste ans Meer, zeigt ihnen Farben- und Formenspiel der Wolken, was sie mit viel Liebe zum Detail in Großformat präsentiert. "Ich kann die Weite des Ozeans und des Himmels nicht in Miniaturen pressen", begründet die Grundschullehrerin ihre Wahl.

Unmittelbar nach ihrer Ausstellung in Luxemburg vor zwei Jahren, bei der sie Dalmatiner, Boxer, Chihuahua, Mischling und Co. zu ihrem großen Auftritt verhalf, setzte sich die Bergenerin daran, ihren Traum zu erfüllen. "Mich faszinieren von Kindheit an Meer und Wolken mit all ihrem Formen- und Farbenspiel", gesteht sie. Allein 500 Schnappschüsse von Wolken hat sie nach ihren Worten auf ihrem Rechner - Vorlagen für ihre fotorealistischen Arbeiten, die sie mit Ölfarben auf Leinwand bannt. Für ihre Einladungskarten hat sie ein Zitat des Künstlers Gottfried Helnwein gewählt: "Ein Kunstwerk muss imstande sein, ein menschliches Wesen, auch ohne das geringste kunsttheoretische Wissen, emotional zu berühren." Für sie steht fest: "Er schockt mit seinen Motiven, ich will durch die Abbildung der Schönheit warnen: zerstört nicht die Idylle der Natur."