Merzig : Reformation und Halloween

Das 500. Reformationsjubiläum erinnerte mit einem Feiertag an die große Bedeutung von Luthers 95 Thesen für das Christentum.

Letztes Jahr hatten wir am 31. Oktober frei. Wissen Sie auch noch, warum? Irgendwas mit Halloween? Richtig! Das hatte mit Halloween zu tun. Es hatte aber vor allem mit dem 500. Gedenktag der Reformation zu tun. Am Vorabend von Allerheiligen (englisch: „All Hallows Evening“,  kurz Halloween) begann Martin Luther seinen Kampf um die Erneuerung der Kirche.

Die Menschen glaubten damals, zu Luthers Tagen, die Welt sei voller Dämonen, Teufel, Hexen und Monster, die die Menschen quälten und erschreckten. Die Kirche sollte den Menschen die Angst davor nehmen, aber leider war sie in jenen Jahren sehr der Versuchung verfallen, das oft nur gegen Geld zu tun.

Martin Luther war einer, der vor diesen Teufeln, Hexen und Dämonen sehr viel Angst hatte. Aber er fand etwas heraus: In der Bibel steht, dass Gott uns seine Liebe und damit den Schutz vor diesen bösen Wesen schenkt. Ohne Gegenleistung, vor allem ohne Geld. Und so begann eine Entwicklung, die schließlich dazu führte, dass man Monster, Hexen, Zauberer und Dämonen nicht mehr ernst nahm und darüber lachen konnte. Einige Leute fingen an, sich wie welche zu verkleiden und dabei Spaß zu haben.

Also: Ja, es stimmt, Reformation hat was mit Halloween zu tun.

Feiern Sie heute Abend mit uns Reformation – in vielen evangelischen Kirchen gegen 19 Uhr, und dann im Freundeskreis verkleidet wie der machtlose Teufel.