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Ein Blick in die Welt der kleinsten Dimensionen

Ein Blick in die Welt der kleinsten Dimensionen

Merzig. Textilien, die auch den hartnäckigsten Schmutz einfach abperlen lassen und Materialien, die im Nano-Maßstab völlig andere Eigenschaften entwickeln: Klingt auf den ersten Blick geheimnisvoll, ist es aber ganz und gar nicht

Merzig. Textilien, die auch den hartnäckigsten Schmutz einfach abperlen lassen und Materialien, die im Nano-Maßstab völlig andere Eigenschaften entwickeln: Klingt auf den ersten Blick geheimnisvoll, ist es aber ganz und gar nicht. Des Rätsels Lösung heißt Nanotechnologie, ein noch junges Forschungsfeld zu dem es im "nanoTruck" eine Menge hilfreiche Antworten auf viele spannende Fragen gibt. Am Donnerstag, 11. Oktober, und Freitag, 12. Oktober,macht das doppelstöckige Ausstellungsfahrzeug mit interaktiver Exponatschau, Laborbereich für kleinere Experimente und anschaulich aufbereiteten Informationen auf Initiative der Forscherschule Bietzen Station in Merzig.

Spannende Workshops

Im Rahmen eines speziellen Workshops bietet sich insbesondere den Forscher-Kindern die Gelegenheit, diese vielversprechende Technologie unter dem Motto "Treffpunkt Nanowelten" auf spielerische und leicht verständliche Weise zu entdecken. Für alle Besucher* stehen Getränke und kleine Snacks gegen eine Spende zur Verfügung.

Spannender Workshop für kleine Forscher - "Nanotechnologie zum Anfassen und Mitmachen" erwartet eine Gruppe Jungforscher bei einem Workshop im "nanoTruck": Wie funktioniert der berühmte Lotuseffekt und was hat es mit dem "magischen Sand" auf sich? Dabei wird sich zeigen, dass die Nanotechnologie meist sehr viel einfacher funktioniert als es die oftmals verblüffenden Effekte auf den ersten Blick erscheinen lassen.

Einen ganz besonderen Blick in die kleinsten Dimensionen bietet sich den Nachwuchswissenschaftlern der Forscherschule auch dank eines echten Rasterelektronenmikroskops (REM) an Bord des Trucks. Selbst mitgebrachte Materialproben können sie damit einmal ganz genau unter die Lupe nehmen. Dabei wird Unsichtbares sichtbar und vielleicht sogar das ein oder andere wissenschaftliche Rätsel gelöst. red

Die Türen des "nanoTrucks" stehen am Donnerstag, 11. Oktober, von 10.30 bis 15.30 Uhr und am Freitag, 12. Oktober, von neun bis 13.30 Uhr offen. Der Eintritt ist frei.