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Eieressen unterm Maibaum Hexen sprengen Metall-SchildHexen heben Gully-Deckel aufAuto von Hexen umgeworfen Hexen ohne Phantasie: Gullydeckel entfernt Wenn Hexen feiern, wird es laut

Eieressen unterm Maibaum Hexen sprengen Metall-SchildHexen heben Gully-Deckel aufAuto von Hexen umgeworfen Hexen ohne Phantasie: Gullydeckel entfernt Wenn Hexen feiern, wird es laut

Wadern. "Das Eiersammeln und gemeinsame Essen gibt es einige Jahrzehnte bei uns", sagte Löschbezirksführer Michael Hoffmann. "Es war halt intern nur für Feuerwehrmänner. Mit dem Angebot - erstmals für alle - wollen wir das Brauchtum des Maibaumaufstellens weiter aufwerten", meinte er - eine Idee, die ankam. Viele Schaulustige wohnten am Abend vor dem 1

Wadern. "Das Eiersammeln und gemeinsame Essen gibt es einige Jahrzehnte bei uns", sagte Löschbezirksführer Michael Hoffmann. "Es war halt intern nur für Feuerwehrmänner. Mit dem Angebot - erstmals für alle - wollen wir das Brauchtum des Maibaumaufstellens weiter aufwerten", meinte er - eine Idee, die ankam.Viele Schaulustige wohnten am Abend vor dem 1. Mai dieser Zeremonie bei und untermauerten damit die Richtigkeit des Vorhabens. "Die Pflege dieser Tradition ist damit auf einen guten Weg gebracht", kommentierte Friedrich Ebert, Vorsitzender vom Waderner Verein für Heimatkunde, zufrieden die Aktion. "Mit Blasmusik der Feuerwehrkapelle und einem möglichen Hexenfeuer lässt sich diese Zeremonie sicherlich noch erweitern und verspricht einiges für die Zukunft", ergänzte er.

Die Eier, stattliche 1063 Stück, hatten die Mitglieder der Jugendwehr am Samstagnachmittag an den Häusern in der Kernstadt gesammelt.

Der Baum wurde im Fahrwald geschlagen und bis zu seiner Krone geschält. Ein schwerer Traktor mit Nachläufer brachte die Feuerwehrleute die 26 Meter lange Fichte auf den Marktplatz. Die Jugendlichen der Wehr schmückten die Baumkrone sowie den grünen Kranz mit gelben und roten Bändern, den Farben der Hochwaldstadt. Längst ersetzt ein Kran die Manneskraft, stützende lange Stangen und das "Hau ruck" wie früher. Trotz der modernen Technik, mit der der lange Koloss in die dafür vorgesehene Halterung gehievt wurde, dürfen die fachmännischen Zurufe der Feuerwehrleute nicht fehlen.

Viel Beifall war den Akteuren gewiss - nachdem der Maibaum fest geschraubt war. Üblich ist mittlerweile auch das Anbringen von Zunftschildern. 15 neue Zunftschilder, deren Anordnung willkürlich gewählt war, wurden von Michael Hoffmann, David Olmscheid, Willi Mehn und Christian Müller an den Baum geschraubt. Dann war feiern und Eier essen angesagt.

Beckingen. Unbekannte haben in eine Metall-Infotafel im Naturschutzgebiet ein Loch von etwa 20 Zentimeter Durchmesser gesprengt. Das hat die Polizei mitgeteilt. Tatzeit: 19.04 Uhr. Es wurde nach Angaben der Polizei Restpapier eines "Kanonenschlages". Den Schaden schätzt sie auf 300 Euro.

Brotdorf. Unbekannte haben vermutlich in der Hexennacht zwei Kanaldeckel in der Hausbacher Straße in Brotdorf ausgehoben und zur Seite gelegt. Das teilte die Merziger Polizei mit. Zeugen hatten sie gestern gegen 9.30 Uhr darauf aufmerksam gemacht. Die Polizei hat ein Strafverfahren eingeleitet.Rappweiler/Mitlosheim. Mit Brachialgewalt haben bislang unbekannte Hexen ein Auto auf die Seite geworfen. An dem Wagen entstand nach Polizeiangaben hoher Schaden. Sein Besitzer hatte das Auto wegen eines Defektes zwischen Rappweiler und Mitlosheim stehen lassen.

Wadern/Losheim. Einen offenen Gully hat die Waderner Polizei auf der Straße an der Einfahrt zum Haco entdeckt. Hexen hatten vermutlich in der Walpurgisnacht den Deckel entfernt. Die Polizeibeamten befestigten den Deckel und leiteten ein Strafverfahren ein.Hochwald. Zu zwölf Ruhestörungen in der Hexennacht ist die Waderner Polizei ausgerückt. "Die Leute zeigten sich einsichtig und stellten den Lärmpegel ein", heißt es in dem Polizeibericht.

AUF EINEN BLICK

Die Zunftschilder am Waderner Maibaum (von oben und jeweils von links): Dachdecker, Fleischer, Putzmacher, Maler, Bierbrauer, Bildhauer, Maurer, Bäcker, nicht bekannt, Friseur, Metzger, Schneider, Optiker, nicht bekannt, Kürschner eb