Edgar Hoff war 30 Jahre Lehrer am BBZ Merzig - jetzt übernimmt seine Tochter

Merzig : Nach 30 Jahren gibt er den Pinsel weiter

Generationen von angehenden Malern und Lackierern hat er in Merzig unterrichtet – jetzt geht Edgar Hoff in den Ruhestand.

Seit über 30 Jahren hat er den Unterricht in der Abteilung für Farbtechnik und Raumgestaltung an der Jean-François-Boch-Schule (BBZ) in Merzig aktiv mitgestaltet. Zum Ende des Schuljahres ging Studienrat Edgar Hoff in den wohlverdienten Ruhestand – und überreichte den Goldenen Pinsel an seine Nachfolgerin.

Erste Berührungspunkte hatte Hoff mit dem BBZ Merzig im Zusammenhang mit seiner Ausbildung zum Maler und Lackierer im Jahr 1968. Es folgten das Fachabitur an dieser Schule, Studien an der Fachhochschule Trier und der RWTH Aachen sowie das Referendariat an der Berufsschule in Saarbrücken. Danach kam er als Lehrer ans BBZ Merzig zurück. Neben seiner Tätigkeit dort hat er über zehn Jahre an der Staatlichen Meisterschule in Saarbrücken unterrichtet und war 25 Jahre im Gesellenprüfungsausschuss der Maler- und Lackierer-Innung des Saarlandes.

Im Rahmen einer kleinen Feier verabschiedete sich Edgar Hoff von seinen Kollegen und langen Wegbegleitern. „In all den Jahren bin ich immer gern in die Waldstraße gefahren, denn es war meine Schule“, sagte Hoff im Rahmen der Verabschiedungsrunde. Sehr gefreut habe es ihn, dass er seine Nachfolgerin einarbeiten durfte, nämlich seine Tochter Katharina Korst-Hoff, die an der Leibniz-Universität in Hannover Farbtechnik und Raumgestaltung studiert hat. Ihr überreichte er den Goldenen Pinsel und wünschte ihr, dass sie damit immer den richtigen Farbton treffe.

Schulleiter Andreas Nikolaus Heinrich resümierte bei der offiziellen Verabschiedung: „Edgar Hoff hat es meisterlich verstanden, die Belange von Berufsschule, Ausbildungsbetrieben und der Maler-Innung des Saarlands zu koordinieren. Er hat dazu beigetragen, dass die Maler-Abteilung ein Aushängeschild unserer Schule ist.“ Auch nach der Pensionierung wird es Edgar Hoff nicht langweilig werden, denn der passionierte Hobbygärtner und neugierige Weltentdecker findet immer wieder interessante Herausforderungen.

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