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Die Weltelite des Motorsports vor der Linse

Die Weltelite des Motorsports vor der Linse

Spuren des Sports" - so heißt die Ausstellung des Luxemburger Sportfotografen Jerry André, die von Montag, 16. Februar, bis 8. März, im Foyer des Rathauses in Merzig zu sehen ist. André, der seit etwas mehr als einem Jahr in Merzig lebt, hat die besten Stücke aus seinem Repertoire als akkreditierter Fotograf der Formel-1-Weltmeisterschaft und des Deutschen Tourenwagen-Masters sowie der Fußball Champions League herausgesucht. Seit André mit dem Formel-1-Zirkus um die Welt reist, hat er viele Kontakte in die Weltelite des Motorsports geknüpft, viele Freundschaften sind entstanden. Eine davon besteht seit geraumer Zeit mit Pascal Wehrlein. Der 21-Jährige aus Sigmaringen am Bodensee avancierte im Herbst zum jüngsten Champion in der Geschichte des Deutschen Tourenwagen-Masters, einer der bedeutendsten Rennserien der Welt. Außerdem sicherte er sich als Test- und Ersatzfahrer die Team-Weltmeisterschaft mit AMG-Mercedes in der Formel 1 . Und genau dahin, nämlich in die Formel 1 , zieht es Wehrlein in der nun anstehenden Saison. Beim Team Manor-Mercedes wird er seine erste komplette Saison als Stammfahrer bestreiten. Für Dienstag, 16. Februar, 18 Uhr, wenn Jerry André gemeinsam mit Bürgermeister Marcus Hoffeldist die Ausstellung eröffnet, ist eine Videobotschaft von Wehrlein geplant. "Jerry André ist ein Plappermaul", das behauptet er selbstkritisch, eine Eigenschaft, die man ihm nur ungern abspricht. Die Formel 1 hat es ihm von Kindesbeinen an angetan. Die wahre Leidenschaft für die Motorsportfotografie begann im Januar 2005. André recherchierte damals im Internet und eignete sich viel Wissen selbst an. Professionelles Material konnte er sich erst später anschaffen. Den Zugang zur Formel 1 hat er sich in Spanien auf listige Art erschlichen. Nach Jerez de la Frontera mit Freunden zu den jährlichen Testfahrten der Teams angereist, verschaffte er sich mit Hilfe von David Coulthard Zugang zum Kurs. Der damalige Red-Bull-Pilot stand dabei praktisch Schmiere für André. Der forsche Luxemburger fackelte nicht lange, sprach die richtigen Leute an und hatte einen Monat später die gültige Akkreditierung für die Formel 1 in der Tasche. Heute findet man seine Bilder in diversen Sportzeitungen . Am meisten begeistert Jerry André Sebastian Vettel : "Sebastian habe ich 2006 in Monza kennen gelernt. Als kleiner Bub saß er bei mir im Hotel am Frühstückstisch, heute ist er vierfacher Champion." Zu sehen ist die Ausstellung "Spuren des Sports" im Foyer des Neuen Rathauses zu den Öffnungszeiten der Stadtverwaltung (montags bis mittwochs, 7.30 bis 16 Uhr, donnerstags, 7.30 bis 18 Uhr und freitags, 7.30 bis 12 Uhr). motorsportpics.de

Spuren des Sports" - so heißt die Ausstellung des Luxemburger Sportfotografen Jerry André, die von Montag, 16. Februar, bis 8. März, im Foyer des Rathauses in Merzig zu sehen ist. André, der seit etwas mehr als einem Jahr in Merzig lebt, hat die besten Stücke aus seinem Repertoire als akkreditierter Fotograf der Formel-1-Weltmeisterschaft und des Deutschen Tourenwagen-Masters sowie der Fußball Champions League herausgesucht.

Seit André mit dem Formel-1-Zirkus um die Welt reist, hat er viele Kontakte in die Weltelite des Motorsports geknüpft, viele Freundschaften sind entstanden. Eine davon besteht seit geraumer Zeit mit Pascal Wehrlein. Der 21-Jährige aus Sigmaringen am Bodensee avancierte im Herbst zum jüngsten Champion in der Geschichte des Deutschen Tourenwagen-Masters, einer der bedeutendsten Rennserien der Welt. Außerdem sicherte er sich als Test- und Ersatzfahrer die Team-Weltmeisterschaft mit AMG-Mercedes in der Formel 1 . Und genau dahin, nämlich in die Formel 1 , zieht es Wehrlein in der nun anstehenden Saison. Beim Team Manor-Mercedes wird er seine erste komplette Saison als Stammfahrer bestreiten. Für Dienstag, 16. Februar, 18 Uhr, wenn Jerry André gemeinsam mit Bürgermeister Marcus Hoffeldist die Ausstellung eröffnet, ist eine Videobotschaft von Wehrlein geplant.

"Jerry André ist ein Plappermaul", das behauptet er selbstkritisch, eine Eigenschaft, die man ihm nur ungern abspricht. Die Formel 1 hat es ihm von Kindesbeinen an angetan. Die wahre Leidenschaft für die Motorsportfotografie begann im Januar 2005. André recherchierte damals im Internet und eignete sich viel Wissen selbst an. Professionelles Material konnte er sich erst später anschaffen. Den Zugang zur Formel 1 hat er sich in Spanien auf listige Art erschlichen. Nach Jerez de la Frontera mit Freunden zu den jährlichen Testfahrten der Teams angereist, verschaffte er sich mit Hilfe von David Coulthard Zugang zum Kurs. Der damalige Red-Bull-Pilot stand dabei praktisch Schmiere für André. Der forsche Luxemburger fackelte nicht lange, sprach die richtigen Leute an und hatte einen Monat später die gültige Akkreditierung für die Formel 1 in der Tasche. Heute findet man seine Bilder in diversen Sportzeitungen . Am meisten begeistert Jerry André Sebastian Vettel : "Sebastian habe ich 2006 in Monza kennen gelernt. Als kleiner Bub saß er bei mir im Hotel am Frühstückstisch, heute ist er vierfacher Champion."

Zu sehen ist die Ausstellung "Spuren des Sports" im Foyer des Neuen Rathauses zu den Öffnungszeiten der Stadtverwaltung (montags bis mittwochs, 7.30 bis 16 Uhr, donnerstags, 7.30 bis 18 Uhr und freitags, 7.30 bis 12 Uhr).

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DTM-Champion Pascal Wehrlein überquert mit seinem Mercedes die Ziellinie.

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Zur PersonJerry André wurde in Esch/Alzette in Luxemburg geboren und erlernte den Druckerberuf sowie Grafik-Design. Seit Ende 2014 wohnt er in Merzig, allerdings verbringt er die meiste Zeit in anderen Ländern. Die Ausstellung in Merzig, die seine erste überhaupt ist, plant er zwischen Abu Dhabi und Melbourne, wo er im März wieder zum Formel 1-Auftakt an der Strecke in Stellung geht. Daneben fotografiert Jerry André auch mittlerweile Bundesliga, Champions-League und das Highlight des Jahres, die EM 2016 in Frankreich, alles soweit es die Zeit wegen der Formel 1 erlaubt. Er wird 2016 erstmals die Herausforderung annehmen, alle 21 Rennen zu besuchen. "Der Reiz des Fotografierens ist es immer, ein besseres Bild zu haben als die anderen", sagt André, der auch für die renommierte Agentur Sutton-Images arbeitet. tth