Die CEB machte vieles möglich

Merzig. Jürgen Bolldorf hat dabei in einer gelungenen Media-Präsentation "die Welt der CEB aufgeblättert", wie es der stellvertretende CEB-Vorsitzende Helmut Bermes in seinem Schlusswort beschrieb

Merzig. Jürgen Bolldorf hat dabei in einer gelungenen Media-Präsentation "die Welt der CEB aufgeblättert", wie es der stellvertretende CEB-Vorsitzende Helmut Bermes in seinem Schlusswort beschrieb.Unter der Moderation von SZ-Regionalleiter Mathias Winters haben fachkundige Teilnehmer der Feier das Bild der CEB aus der Sicht von Kirche, Verwaltung und Wirtschaft anschaulich gezeichnet. In zwei Gesprächsrunden standen Winters Rede und Antwort: Kultusminister a.D. Jürgen Schreier, Akademiedirektor Jürgen Dötsch von der Katholischen Akademie Trier, Bürgermeister Manfred Horf, Erster Beigeordneter Konrad Pitzius, Frank Ruschel von der Agentur für Arbeit und Hans Casel von der Aktion Arbeit des Bistums Trier."Wann hatten Sie den ersten Kontakt zur CEB?" Das war die erste Frage von Mathias Winters. Jürgen Schreier hierzu: "Den ersten Kontakt mit der CEB bekam ich, als sich VHS und CEB in Merzig etwas bekriegten. Jetzt aber läuft die Zusammenarbeit hervorragend." Jürgen Dötsch hatte seinen ersten Kontakt 2003: "Es klappt seither hervorragend!" Bürgermeister Horf weiß kein genaues Datum mehr: "Ich habe ja alle Aktiven sowieso gekannt." Es gebe im Saarland niemand, der das Markenzeichen CEB nicht kenne, waren sich alle einig. Die CEB spiele auf zahlreichen Feldern als "Unternehmen der sozialen Fortbildung" eine herausragende Rolle. "An was denken Sie spontan, wenn Sie CEB hören?" Schreier nannte zwei Dinge: Die Mehrsprachigkeit in den Kindergärten: "Die CEB hat das in Gang gesetzt!" Das Zweite seien die "Gärten ohne Grenzen", ein Projekt, in dem die CEB viele Arbeitsplätze geschaffen habe. Wie hoch der CEB-Anteil im Bistum Trier an der Bildung sei, ging die Frage an Jürgen Dötsch. "Die CEB ist seit ihrem ersten Tag eine Perle im Bistum." Was die Stadt Merzig mit der CEB verbinde? "Wir haben eine Reihe gemeinsamer Fortbildungsmaßnahmen", sagte Bürgermeister Horf. "Ich erinnere an die Aktion Lernwelt." CEB und Arbeitsmarkt eröffneten die zweite Fragerunde. "Die Zusammenarbeit wurde durch die Gärten ohne Grenzen ganz intensiv", meinte Beigeordneter Pitzius für die Stadt Merzig. Frank Ruschel von der Agentur für Arbeit meinte: "Wir haben viele Berührungspunkte. Jetzt, in der Krise, müssen wir die Möglichkeiten vorplanen, die es morgen geben wird." Zur demografischen Entwicklung: "Wenn ich nicht alles Personal halten kann, muss ich zumindest den Standort sichern - mit erfahrenen Mitarbeitern." Auf die Frage, welche Rolle die CEB für das Bistum spiele, antwortete Hans Casel: "Wir haben immer heftige Auseinandersetzungen. Wir kümmern uns vorrangig um Leistungsbehinderte, ein spezifischer Beitrag der Kirche. Wir brauchen für Behinderte einen dritten Arbeitsmarkt. Es gibt dazu jetzt Ausbildungspatenschaften. Mal sehen, wie gut das läuft!"Was man der CEB zum Fest schenken könne, war die Schlussfrage von Moderator Winters. "Kontinuität der Förderung" war der Wunsch von Konrad Pitzius. "Brücken für arbeitssuchende Menschen", meinte Frank Ruschel. Kirchenmann Casel wünscht der CEB, dass "die Politik die Rahmenbedingungen für die CEB so strickt, dass sie ihren hohen selbst gesteckten Zielen jederzeit nachgehen kann". "Bildung ist die neue soziale Frage des 21. Jahrhunderts!" CEB-Mediaschau

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