Die "Alten" als Lösung für den Fachkräftemangel

Die "Alten" als Lösung für den Fachkräftemangel

Hilbringen. "Zehn Wegweiser" für künftiges erfolgreiches Verhalten hatte der Unternehmensberater Dr. Ernst Schneider unter dem Thema "Trends des kommenden Jahrzehnts - Nutzbar für den Mittelstand?" zu IHK Regional zur CEB nach Hilbringen mitgebracht

Hilbringen. "Zehn Wegweiser" für künftiges erfolgreiches Verhalten hatte der Unternehmensberater Dr. Ernst Schneider unter dem Thema "Trends des kommenden Jahrzehnts - Nutzbar für den Mittelstand?" zu IHK Regional zur CEB nach Hilbringen mitgebracht.Die weltweite Vernetzung, sagte Schneider, werde in den nächsten Jahren weiter zunehmen, "dies gilt auch für die persönliche Mobilität". So würden Azubis und Nachwuchskräfte aus Schwellenländern vermehrt in Deutschland ausgebildet und als "Brückenköpfe" wieder in ihre Heimat zurückkehren. Weiter vernetzen wird sich nach seiner Ansicht auch das Know-how: "20- bis 70-Jährige werden sich stärker austauschen - es gilt der gelebte Generationenvertrag im Unternehmen!"

Für Frauen sieht Schneider zukünftig eine größere Bedeutung in der Männerwelt: "Der Rollentausch wird verstärkt vor sich gehen: Immer mehr Frauen werden künftig im Verkauf und in der Akquisition der Unternehmen eingesetzt; sie übernehmen auch immer mehr Führungsaufgaben."

Große Chancen sieht Schneider auch im Zukunftsmarkt "Gesundheit". Es würden neue Märkte entstehen, teilweise durch Kombination mit bisherigen Nischen: "Arbeiten Ü 55, Personalwirtschaft, Motivationstraining" seien Beispiele für neue Aktionsfelder.

Und seine Prognose mit Blick auf den künftigen Fachkräftemangel: "Die Alten sind nicht das Problem, sie sind die Lösung!" red

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