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Derby mit ganz unterschiedlichen Vorzeichen

Derby mit ganz unterschiedlichen Vorzeichen

Für den einen geht e schon fast um den letzten Strohhalm im Kampf gegen den Abstieg, für den anderen um die Teilnahme an der Aufstiegsrelegation. Am Sonntag treffen der SV Losheim und der FC Brotdorf im Derby aufeinander.

Drei der vier Fußball-Verbandsligisten aus dem Kreis stehen an diesem Wochenende ganz besonders im Interesse der Fußball-Anhänger. Am Sonntag um 15 Uhr kommt es zunächst im Weiherbergstadion zum kreisinternen Kräftemessen zwischen dem SV Losheim und dem FC Brotdorf . Und unterschiedlicher könnten die Vorzeichen für dieses Lokalderby nicht sein. Die Gäste-Mannschaft aus Brotdorf rangiert auf dem dritten Tabellenplatz, hat einen Punkt Abstand zum Zweiten SpVgg Quierschied und möchte diesen Platz noch erklimmen, um damit das Relegationsspiel um den Aufstieg in die Saarlandliga zu erreichen.

Die Gastgeber kämpfen dagegen nach wie vor um den Klassenverbleib. Mit zwei Siegen nach der Winterpause konnte die Elf unter dem neuen Spielertrainer Claudio Meli ihre Position punktemäßig etwas verbessern, doch noch sind acht Punkte zu einem möglichen Nichtabstiegsplatz aufzuholen. "Der Trainerwechsel hat sich in jedem Fall gelohnt. Die Mannschaft ist stärker geworden und hat mehr Zug", sagt Vereinsvorsitzender Christoph Straßel. Auch Meli ist zufrieden: "Die Jungs verstehen allmählich meine Arbeit und ziehen ordentlich mit." Schön wäre es, wenn die 2:4-Hinspielniederlage wettgemacht werden könnte.

An der Obermosel bei der SG Perl-Besch gastiert zeitgleich Tabellenführer TuS Herrensohr, der das Hinspiel auf heimischem Geläuf mit einem 2:0-Sieg für sich entschieden hatte. Ob Perl-Besch den Siegeszug des klaren Spitzenreiters stoppen kann? Zuletzt hat SG-Spielertrainer Heiko Niederweis eine spielerische Weiterentwicklung in den Leistungen seiner Spieler feststellen können. "Dennoch ist die Partie am Sonntag nur ein Bonusspiel für uns. Leider müssen wir dabei auf fünf Stammspieler verzichten", betont Niederweis. Trotzdem wolle man dem Favoriten das Leben so schwer wie möglich machen.

Für den SV Wahlen-Niederlosheim geht es beim SV Karlsbrunn wohl darum, die 2:4-Heimklatsche aus dem Hinspiel wettmachen zu können. Die Elf von Spielertrainer Nico Portz hat als Aufsteiger bislang eine tolle Runde gespielt, Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge könnte die Mannschaft bei weiteren Misserfolgen aber doch noch in den Abstiegsstrudel geraten, denn der Vorsprung auf Platz 13 zur FSG Schmelz/Limbach beträgt nur drei Punkte. "Damit es zum Klassenverbleib reicht, müssen wir schon noch zwei, drei Mal dreifach punkten", so die Vorgabe von Portz. Wie man Karlsbrunn schlagen kann, hat Brotdorf am vergangenen Wochenende gezeigt. Der FCB gewann mit 4:0.