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Der FC Brotdorf will in der Verbandsliga Spaß haben

Brotdorf. Der FC Brotdorf landete in der vergangenen Saison auf Platz drei der Fußball-Verbandsliga und gilt für viele Trainer als Titelfavorit in dieser Saison. Das ist für Spielertrainer Klaus-Peter Schröder aber kein Problem. Erich Brücker

"Es ist schön, als einer der Favoriten auf den Aufstieg genannt zu werden, jedoch gebe ich diese Rolle gerne weiter. Dies zeigt uns aber, dass wir in den letzten beiden Spielzeiten sehr gut gearbeitet haben und so soll es auch diese Saison werden", sagt Spielertrainer Klaus-Peter Schröder vom Fußball-Verbandsligisten FC Brotdorf .



Entscheidend für ihn ist, dass der Verein vom Seffersbach seine eigenen Ziele verfolgen kann. "Für unseren kleinen Verein bedeutet dies primär, Talente in den Aktivenbereich zu integrieren. Unseren treuen Zuschauern wollen wir guten Fußball bieten, wollen selbst viel Spaß haben, dazu wollen wir uns in der Tabelle zwischen Platz drei und sechs festsetzen." Denn der dritte Platz aus dem Vorjahr muss nicht unbedingt wiederholt werden, wenngleich Schröder auf einen breiter aufgestellten Kader bauen kann.

Mit Dominik Stadtler (SF Bietzen/Harlingen) gibt es nur einen Abgang. Sechs neue Spieler sind da. Tayfun Külekci (FC Reimsbach), Julian Brandt und Christian Brandt (JFG Saarschleife) verstärken die Offensive. Heiko Bohne (SpVgg Merzig), Daniel Hippchen (FC Fitten) und Jonas Neusius (FC Besseringen) sind für die Defensive vorgesehen. Dazu kommt Torhüter Marco Ockfen (SV Schwemlingen/Ballern). Der bisherige Stammtorhüter Georg Borschnek fällt mit einem Schultersehnenriss die komplette Hinrunde aus.

Die Favoriten des Trainers sind der FSV Hemmersdorf, die FSG Bous, der SC Großrosseln und die neue Spielgemeinschaft Saarlouis-Beaumarais. "Nicht vergessen darf ich den FV Schwalbach", sagt der Spielertrainer. Den FV hat seine Elf zum Auftakt vor der Brust. Am Sonntag um 15 Uhr ist Brotdorf dort zu Gast. "Das ist schon ein harter Brocken", sagt Schröder, aber Bange machen gilt nicht für ihn. Wer ihn kennt, weiß, dass er mit seiner Mannschaft nach Schwalbach fährt, um was zu holen. Auch, wenn die Vorbereitung nicht so optimal lief. Einige Spieler fehlten abwechselnd wegen Verletzung, Urlaub oder Beruf, sodass nur in guter Mannschaftsstärke gemeinsam trainiert werden konnte.