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„Deckung sicher, Druck nach vorne – so stelle ich mir das vor“

Merzig. Handball-Oberligist HSV Merzig-Hilbringen hat am vergangenen Samstag den neunten Heimsieg der Saison eingefahren. Die Mannschaft von Marcus Simowski besiegte den TV Mülheim mit 32:27 (16:13). Roland Schmidt

Der Palmhase ist eine Figur im deutschen Brauchtum, die brave Kinder mit einem gefärbten Ei beschenkt. Deutlich spendierfreudiger als der kleine Bruder des Osterhasen zeigte sich der HSV Merzig-Hilbringen am vergangenen Samstag in der Merziger Thielspark-Halle. 32 "Eier" legte der Handball-Oberligist dem TV Mülheim am Abend vor Palmsonntag ins "Nest". Der HSV verbesserte sich mit dem 32:27-Sieg auf Tabellenrang fünf.

Knapp 200 Zuschauer bejubelten den neunten Heimsieg der Mannschaft von Marcus Simowski. Aber warum wirkte der Trainer nach dem Abpfiff so nachdenklich? Die Punkte hatte er eingeplant. Das Duell gegen den unteren Tabellennachbarn verlief aber anders als erwartet. "Es war sehr deutlich. Wir hatten mit mehr Gegenwehr gerechnet. Am Ende haben wir dem Gegner etwas Ergebniskosmetik erlaubt", erklärte Simowski, der nicht völlig zufrieden war.

Routiniers ins Abwehrzentrum

Zunächst hatten die Gastgeber Probleme, sich auf die Rheinländer einzustellen. Über 1:2, 2:2, 4:2 und 9:5 stand es in der 20. Minute 11:10. Am Angriff lag es nicht. Die HSV-Akteure suchten und fanden in der offensiv ausgerichteten 4:2-Deckung der Gäste Lücken - und nutzten sie zu Toren.

In der Abwehr gewährte der HSV den Mülheimern zu viel Raum. "Mit 16 Toren kann ich leben. 13 Gegentore sind aber zu viel. Ihr seid hinten oft den entscheidenden halben Meter zu spät gekommen", kritisierte Simowski zur Pause. Die Routiniers Mathias Bochem und Peter Laux hatte er mittlerweile ins Abwehrzentrum beordert. Die Maßnahme zeigte Wirkung. Nach der Pause wurden die Angreifer früher attackiert, und aus der sicheren Abwehr heraus leitete Merzig-Hilbringen nach Ballgewinnen schnelle Gegenstöße ein.

Binnen kurzer Zeit hatte sich der HSV auf 22:14 (40. Minute) abgesetzt und für eine Vorentscheidung gesorgt. "In dieser Phase hat alles gepasst. Deckung sicher, Druck nach vorne - so stelle ich mir das vor", kommentierte Simowski. Merzig baute den Vorsprung auf acht Tore aus (30:22, 31:23), nahm in der Schlussphase aber den Fuß vom Gas. "Ich habe gewechselt und Spielern, die verletzungsbedingt länger pausieren mussten, Spielpraxis gegeben", sagte Simowski.

Am kommenden Donnerstag tritt der HSV Merzig-Hilbringen im Nachholspiel beim Tabellenführer TSG Haßloch an (20.30 Uhr). Das Hinspiel gewannen die Saarländer mit 30:29.

Die Tore für den HSV Merzig-Hilbringen erzielten Marius Merziger (6), Tomas Kraucevicius (6), Norbert Petö (4), Tom Paetow (4), Sebastian Klein (3), Lucian Scheid (3), Peter Laux (3), Julius Rost (1), Christian Jung (1) und Thomas Kochann (1/1).