1. Saarland
  2. Merzig-Wadern
  3. Merzig

Das spannendste Titelrennen im Kreis

Das spannendste Titelrennen im Kreis

Acht Spieltage vor Schluss stehen in der Fußball-Kreisliga A Untere Saar zwei Teams punktgleich an der Tabellen-Spitze: die SF Bietzen/Harlingen und die SF Saarfels. Bietzens Trainer Theobald ist zuversichtlich, dass am Ende sein Team das Rennen macht.

In der Fußball-Kreisliga A Untere Saar liefern sich die Sportfreunde Bietzen/Harlingen und die Sportfreunde Saarfels ein packendes Kopf-an-Kopf-Rennen um die Meisterschaft. Beide Teams haben jeweils 58 Punkte auf dem Konto, sechs mehr als der Drittplatzierte FC Beckingen. Saarfels ist dank der besseren Tordifferenz Erster, bei 18 Siegen und vier Unentschieden hat das Team noch kein einziges Spiel verloren. Bietzen/Harlingen hat zwar einen Sieg mehr, aber auch schon zwei Niederlagen kassiert.

Am 17. April, steht das direkte Duell in Bietzen-Harlingen an. "Der Meister kommt wohl vom Bietzer Berg", sagt Thorsten Theobald, seit eineinhalb Jahren Trainer in Bietzen, selbstbewusst.

Sein Trainerkollege Otmar Jenal, seit Saisonbeginn in Saarfels, ist da etwas zurückhaltender. Er tippt auf die Mannschaft, "deren Spieler ihre Nerven besser im Griff haben werden." Das direkte Duell der Titelkandidaten sei für beide zwar ein richtungsweisendes, aber nicht das alles entscheidende Spiel um den Aufstieg in die Bezirksliga. "Es stehen acht Endspiele für beide Mannschaften auf dem Plan", findet Jenal, der auf eine gleichmäßig besetzte Mannschaft bauen kann, die bislang stets mannschaftlich geschlossen aufgetreten ist. Er mahnt aber vor Stolpersteinen, die auf dem Weg zum Titel liegen. Und ein solcher könnte an diesem Sonntag um 15 Uhr der Auftritt bei der zweiten Mannschaft der SSV Oppen sein. Bietzen/Harlingen hat es im brisanten Bietzerberg-Derby daheim mit dem nachbarlichen SV Menningen zu tun - eine Aufgabe, die auch nicht einfach zu lösen sein wird.

Theobald sieht sein Team im Titelrennen insofern im Vorteil, weil er gut 20 gleichwertige Spieler im Kader der ersten Mannschaft hat. "Der breitere Kader zahlt sich jetzt aus. Alle Spieler sind topfit, und wir konnten unsere Ausfälle durch Verletzungen sehr gut kompensieren", sagt der Bietzer Trainer, der die Mannschaft im Vorjahr als Zweitletzter in der Winterpause übernommen und noch auf Platz acht geführt hatte. Mit elf Siegen steht eine nahezu unheimliche Heimbilanz zu Buche. Die Elf zeichnet neben der Kameradschaft aus, dass 90 Prozent der Spieler aus dem Merziger Doppelstadtteil kommen.