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Das erste Baby im neuen Jahr im Klinikum Merzig kam zur Welt

Merzig : Helin heißt die süße Kleine

Das erste Baby im neuen Jahr im Klinikum Merzig kam gut geplant per Kaiserschnitt zur Welt.

„Ich habe mein Geschenk schon bekommen“ lächelt Zeynep Ergin erschöpft, aber glücklich, zwischen weißen Kliniklaken hervor. Das „Geschenk“ heißt Helin. Das hübsche kleine Mädchen mit den schwarzen Haaren ist das erste Baby, das im neuen Jahr im Klinikum Merzig das Licht der Welt erblickte.  Mama Zeynep ist 25 Jahre alt. Die Bäckereifachverkäuferin ist Mitte vergangenen Jahres nach ihrer Heirat von Ludwigshafen nach Merzig gezogen. Der frischgebackene Papa, der 32-jährige Mesout Ergin, ist Merziger und arbeitet bei Villeroy und Boch. Was Zeynep Ergin sich für ihre Tochter wünscht? „Gesundheit und Glück – und Schönheit.“

Zur Welt gekommen ist Helin mit Hilfe eines Kaiserschnitts. „Sie hat falsch gelegen“, sagt Zeynep. Den Geburtstermin hat sie zusammen mit ihren behandelnden Ärzten bereits vor Wochen wegen Beckenendlage nahe am errechneten Termin geplant. Denn Sicherheit geht vor bei einer Geburt im Merziger Klinikum. Zur Welt gebracht wurde die kleine Helin von Chefärztin Gabriele Kirch-Thinnes. Ihr Kollege Osama Michael Aleed hat dabei assistiert.

553 Babys sind im vergangenen Jahr im Klinikum zur Welt gekommen. Vier Kreißsäle hat das Krankenhaus. Alle sind individuell gestaltet und bieten den werdenden Müttern Geborgenheit. Alle Hebammen im Klinikum sind freiberuflich tätig. Sie betreuen die Mütter bereits von der Frühschwangerschaft an, sind bei der Geburt anwesend und begleiten Mutter und Kind auch nach der Geburt zu Hause. „Unser System der Zusammenarbeit mit freiberuflichen Hebammen hat viele Vorteile“, erklärt die Chefärztin. „Die Hebamme wird zur Vertrauensperson für die Mutter. Auf dieser Basis kann eine bessere Einschätzung und Betreuung unter der Geburt erfolgen“. Mit 15 Betten auf der Station, erfahrenen Kinderkrankenschwestern, Stillberaterinnen und Geburtshelfern erfüllt das SHG-Klinikum die Voraussetzungen für ein geburtshilfliches Schwerpunktzentrum. Für den Fall, dass es unerwartet einmal zu Problemen käme, ist die Versorgung des Babys durch eine enge Kooperation mit der Kinderklinik des Saarlouiser Marienhausklinikums garantiert. Wenn alles gut verläuft, können Mütter und Babys bereits am dritten Tag nach Hause, nämlich nach der U2-Untersuchung durch den Kinderarzt.