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CEB stellt sich aktuellen Herausforderungen

CEB stellt sich aktuellen Herausforderungen

Neben der Vorstandsneuwahl standen aktuelle Entwicklungen, insbesondere die Flüchtlingsbetreuung, im Blick bei der jüngsten Mitgliederversammlung der CEB in Hilbringen. „Hilfe zur Selbsthilfe“ ist das Motto.

Bei der CEB setzt man auf Kontinuität. Dieses Bild vermittelten die Ergebnisse der Neuwahlen zu Vorstand sowie auch zum Verwaltungsrat. CEB-Vorsitzender Gisbert Eisenbarth wurde ebenso im Amt bestätigt wie auch Margot Haupenthal, Gerd Barbian und Andreas Heinrich, die gemeinsam den geschäftsführenden Vorstand bilden. Dem Gesamtvorstand gehören weiter an Sylvie Bies (Düppenweiler), Rita Seiwert (Merzig), Kathleen Scharf (Lockweiler), Berthold Bastian (Büschdorf), Reinhard Biringer (Tünsdorf), Alfons Blass (Orscholz), Jürgen Bolldorf (Merzig), Armin Buchheit (Oppen) sowie Bernd Conrad (Ballern).

In den CEB-Verwaltungsrat wurden wiedergewählt: Wolfgang Fritz, Rudi Dollwet, Winfried Herberg, Manfred Klein und Wolfgang Maring. Verstärkt wird das Aufsichtsgremium durch Gabriele Tippe als neues Mitglied.

"Welche Beiträge kann die CEB bei der dringend notwendigen Integration von Flüchtlingen leisten?" war eine der Fragen, die im Mittelpunkt der Versammlung in der CEB Akademie in Hilbringen standen. "Oftmals schon hat sich die CEB als verlässlicher Partner bei der Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen gezeigt. Aktiv ist die CEB bei der Lösung gesellschaftlicher Aufgaben wie der Integration, Hilfe für Jugendliche ohne Schul- oder Berufsabschluss, Langzeitarbeitslose, Menschen mit Behinderung oder wie jetzt Flüchtlinge ", so der wiedergewählt Vorsitzende Eisenbarth. Bei der Integration von Flüchtlingen ist die CEB vorne mit dabei. Dies versteht sich aus dem Selbstverständnis und dem Grundsatz der "Hilfe zur Selbsthilfe ". Konkret bietet die CEB derzeit Hilfe durch ihre Möbelbörse und Kleiderkammer, Sprachkurse für junge Flüchtlinge (ohne Eltern) und den Aufbau eines "Paten-Netzwerks" sowie Schulungsangeboten für Ehrenamtliche in Kooperation mit dem Landkreis. Da der Bedarf nach Deutschkursen für Erwachsene sprunghaft ansteigt, wird die CEB ihr Angebot um berufliche Integrationskurse erweitern.

Rück- und Ausblick

Auf der Mitgliederversammlung wurde auch Bilanz gezogen. Im zurückliegenden Jahr hat die CEB bei ihrem Angebot in der allgemeinen Erwachsenenbildung über 20 000 Teilnehmer erreicht und fast 14 000 Unterrichtsstunden erbracht. Zusätzlich wurden in beruflichen Kursen 3300 Teilnehmer geschult (35 940 Unterrichtsstunden ). Besondere Themenschwerpunkte der Erwachsenenbildung waren die Bereiche Kochen und Ernährung, Kreativität, Natur und Gesundheitssport, Sprachkurse , Studien- und Konzertfahrten sowie Ausstellungen in der CEB Akademie. In Kooperation mit den Gemeinden im Landkreis wurde mit großem Erfolg die Reihe der "Elternschule" fortgeführt.

Auf die "Herausforderungen der nächsten Jahre im Landkreis Merzig-Wadern" ging der Erste Kreisbeigeordnete Frank Wagner in einem Kurzvortrag ein. Wagner sagte, es bedürfe größter Anstrengungen, um die Aufgaben Flüchtlingsintegration, Inklusion und Haushaltskonsolidierung zu stemmen. Einen optimistischen Ausblick gab der Beigeordnete dann schließlich doch aufgrund der guten Infrastruktur, den gut ausgestatteten Schulen und der günstigen Lage des "grünen" Landkreises im europäischen Drehkreuz. Als Beleg für die Attraktivität des Kreises nannte Wagner abschließend den nach wie vor ungebrochenen Zuzug junger Familien in die Region, was zu einer günstigen demografischen Prognose führe.