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Merzig-Wadern
Mehr Frauen für politische Mandate gewinnen

Maria Bänsch
Maria Bänsch FOTO: CDU
Merzig-Wadern. Ein historisches Datum rückt allmählich näher: Denn vor 100 Jahren bereiteten sich in Deutschland Frauen zum ersten Mal überhaupt auf die Teilnahme an einer Wahl vor. Am 19. Januar 1919 durften nach vielen Jahren des Kampfes Frauen in Deutschland wählen und gewählt werden.

Diesem Erfolg ging eine jahrelange gesellschaftliche Auseinandersetzung um Anerkennung und Gleichstellung der Frauen voraus.


„Für dieses Recht haben viele Generationen an Frauen vor uns gekämpft! Und was haben wir daraus gemacht? Uns ist es heute oftmals noch zu viel, überhaupt zur Wahl zu gehen“, beklagt die Frauen-Union innerhalb der CDU in einer Mitteilung. Viele wüssten die Demokratie und die Gleichberechtigung der Frau in unserem Land gar nicht zu schätzen.

„Unser Ziel ist es, mehr Frauen für politische Mandate zu gewinnen“, bekräftigt Maria Bänsch, Vorsitzende der Frauen-Union im Landkreis Merzig-Wadern. „Wir Frauen wollen doch etwas verändern! Also, nur Mut! Demokratie wagen und mitmachen bei der Gestaltung der Zukunft unseres Landes“.



Den verantwortlichen sei bewusst, dass die Vereinbarung von ehrenamtlicher Politik, Familie und Beruf zuweilen eine Herausforderung ist. Dennoch sollten aus Sicht der CDU-Frauen viel mehr Frauen den Schritt in die Politik wagen, damit Politik frauenfreundlicher und gerechter wird. „Wir fordern hiermit alle Frauen auf, mit uns aktiv etwas zu ändern!“, bekräftigt Sandra Brühl, Vorstandsmitglied der Frauen Union. Die Frauen-Union im Landkreis plant, vor der Kommunalwahl eine Kampagne zu starten, um Frauen mehr Anerkennung und Mitbestimmung in der Politik und in der Gesellschaft zu verschaffen.

Wichtig ist den CDU-Frauen nach eigenem Bekunden „die angemessene Berücksichtigung des Frauenanteils für politische Ämter und die Schaffung von politischen Schwerpunkten, welche besonders die Interessen von Frauen berücksichtigen“. Dies sei auch der Schwerpunkt einer Klausurtagung der Frauenunion zur Vorbereitung der Kommunalwahl im Kreis Merzig-Wadern gewesen. Schwerpunkt der Veranstaltung war die bevorstehende Listenaufstellung auf Kreis,- Stadt,- Gemeinde,- und Ortsebene.

Zurzeit liege der Mandatsanteil aller Frauen in der Kommunalpolitik bei gerade mal bei 20 Prozent. „Es kann nicht sein, dass Frauen, die immerhin 52 Prozent der deutschen Bevölkerung ausmachen, mit solch einem geringen Anteil in den politischen Gremien vertreten sind!“, finden die Vertreterinnen der Frauen-Union. Daran möchte die Frauen Union etwas ändern und positioniert ihre weiblichen Mitglieder gezielt auf die Mandatslisten und kämpft um jeden Platz, stellt Maria Bänsch, Vorsitzende der Frauen-Union klar.

Weitere Informationen gibt es bei Maria Bänsch, Tel. (0160) 8 01 65 25, per E-Mail an maria@baensch.biz.