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Bürger haben Möglichkeit, sich online über Merzig zu informieren

Arbeit der Gremien in Merzig wird transparent : Kreisstadt Merzig installiert Bürgerinformationssystem

Sitzungstermine, Tagesordnungen und Protokolle von Sitzungen der städtischen Gremien sind ab sofort über ein Internetportal abrufbar.

Die Kreisstadt Merzig hat nach Darstellung aus dem Rathaus die Arbeit der städtischen Gremien in den vergangenen Jahren kontinuierlich dem technischen Fortschritt angepasst. Seit 2006 komme ein Ratsinformationssystem zum Einsatz, über das zu Sitzungen des Stadtrates, seiner Ausschüsse sowie der Ortsräte eingeladen werde. Die Erstellung von Einladungen, Sitzungsvorlagen und Niederschriften sowie die Abrechnung von Sitzungsgeldern erfolge seitdem über dieses System. Die Abläufe seien dadurch stark vereinfacht und effizienter gestaltet worden.

 „Seit Beginn der Amtszeit Mitte 2019 arbeitet der Merziger Stadtrat ausschließlich digital, das heißt komplett papierlos“, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Anstatt dicker Papierordner kommen die Ratsmitglieder jetzt nur noch mit einem Tablet zu den Sitzungen, über das sie alle notwendigen Unterlagen abrufen können.

 Um die Bevölkerung noch zielgenauer und umfassender über die Arbeit der städtischen Gremien zu informieren, führt die Stadtverwaltung Merzig nach ihrer Darstellung ein neues Bürgerinformationssystem ein. Bürger haben somit ab sofort die Möglichkeit, sich online über einen Link auf der städtischen Internetseite www.merzig.de in übersichtlicher Form über Sitzungen und deren Ergebnisse zu informieren. Dort sind Sitzungstermine, Tagesordnungen und Protokolle hinterlegt.

„Unser Anliegen war es, unsere Bürgerinnen und Bürger noch detaillierter über die Beratungen und Entscheidungen in den einzelnen Gremien zu informieren“, unterstreicht Bürgermeister Marcus Hoffeld. Die Vorteile des neuen Bürger­informationssystems liegen aus seiner Sicht in einer besseren Informationsaufbereitung und übersichtlichen Darstellung von Tagesordnungspunkten, Protokollen und Ergebnissen. „Alle öffentlichen Beratungsunterlagen aus der Gremienarbeit stehen jetzt noch übersichtlicher zur Verfügung“, betont Hoffeld.

 Bisher wurden die Informationen über die Arbeit der städtischen Gremien an unterschiedlichen Stellen der städtischen Homepage veröffentlicht. So wurden Sitzungen oder Bekanntmachungen unter „Amtliche Bekanntmachungen“, Beschlüsse und öffentliche Niederschriften des Stadtrates unter „Rathaus“ – „Stadtrat“ sowie die Protokolle über den öffentlichen Teil der Ortsratssitzungen unter „Ortsräte“ eingestellt.

Mithilfe des neuen Bürgerinformationssystems entfällt das bisherige Klicken auf der Webseite zu unterschiedlichen Stellen; alle Informationen sind gebündelt abrufbar. Über einen Link bei „Rathaus & Bürgerservice“ – „Gremien und Beteiligungen“ – „Bürgerinformationsportal“ gelangt man auf das Portal des neuen Bürgerinformationssystems, das von seiner Gestaltung an das von den Stadtratsmitgliedern genutzte Ratsinformationssystem angelehnt ist.

Ein Kalender zeigt die bevorstehenden oder bereits durchgeführten Sitzungen an. Durch gezieltes Klicken können alle öffentlichen Informationen und Unterlagen der einzelnen Gremien – von der Tagesordnung über Sitzungsvorlagen und Anträge der Fraktionen bis hin zu Beschlüssen, Abstimmungsergebnissen und Niederschriften – abgerufen werden. Über eine Volltextrecherche können Nutzer mithilfe von Schlagworten gremienübergreifend nach Informationen suchen. Neben der Arbeit des Stadtrates und seiner Ausschüsse werden auch die Beratungen und Beschlüsse in den Ortsräten abgebildet. Alternativ gelangt man direkt über die Internetadresse www.merzig.de/buergerinfo zum Bürgerinfoportal.

 „Das neue Bürgerinformationssystem zeichnet somit – abgesehen von den nichtöffentlichen Informationen, die von Gesetzes wegen der Geheimhaltung unterliegen – ein umfassendes Bild der städtischen Gremienarbeit“, zeigt sich Bürgermeister Hoffeld zuversichtlich, dass das neue Angebot der Stadtverwaltung großen Anklang in der Bevölkerung finden wird. Die Kreisstadt Merzig sehe darin einen weiteren wichtigen Baustein zu noch mehr Bürgernähe und -einbindung in die städtischen Entscheidungsprozesse.